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Eigene Gedichte und freie Texte Wer gerne eigenes Gedankengut veröffentlichen oder freie Texte einstellen möchte, kann das gerne hier tun. Bitte unter Beachtung des Copyright's

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  #21  
Old 26.10.2012, 17:09
joanne joanne is offline
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Join Date: 16.03.2008
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joanne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Weitere erinnerungen aus dem "GEDÄCHTNISKÄSTCHEN":

War die vorige geschichte zum lächeln, so brachte mich die folgende zum lautlachen!
Eigentlich war es ja nicht sehr nett, über Lillys missgeschick zu lachen; aber es war
einfach zu komisch was ihr da passierte!
Lilly, eine gute freundin in kanada berichtete mir also folgendes: vor einigen tagen
hatte ihre tochter Sheilah auf dem heimweg zu ihrer eigenen wohnung bei der mutter herein geschaut. sie wollte der ihr neu erworbenes paar von ankleb-wimpern
(15.50 $) zeigen. Diese wollte sie am nächsten abend, wenn sie den eltern ihres
neuen freundes vorgestellt werden sollte, tragen. Aus dem geplanten kurzbesuch bei der mutter wurde aber ein längerer und deshalb brach Sheilah nach einem blick
auf ihre uhr etwas bestürzt eilig auf; in der eile ließ sie dann das wichtige kleine
päckchen im flur vor dem spiegel liegen.
Die mutter fand es vor dem schlafengehen und war sicher die tochter würde es ja
morgen natürlich vermissen und es abholen, dachte Lilly. Dann erlag sie allerdings
der versuchung, "diese dinger" doch mal an sich selbst zu versuchen; dann sah sie noch einen film im fernsehen; inzwischen hatte sie sich an ihren "new look" gewöhnt und ging todmüde zu bett.
Am nächsten morgen sah sie beim aufstehen etwas schwarzes auf ihrem kopfkissen liegen. In der gewissheit, es sei eine, der ihr so verhassten kreuzspinnen, ergriff sie
das nächste papiertaschentuch, transportierte das gebilde damit in die toilette und spülte sofort nach-weg mit dir!!
Etwas später, als sie vor dem spiegel stehend ihre brille aufsetzte, bemerkte sie, dass ihre beiden augen irgendwie "ungleich" aussahen und mit entsetzen wurde ihr
klar, dass die vermeintlich ekelhafte spinne, die sie ertränkt hatte, ja eines der beiden augenwimpernpaare gewesen sein musste!
Ja, da stand sie nun wirklich vor dem problem "wie sag ich es meinem kinde"?
Lilly hat es mir nicht verraten, nur versichert, dass Sheilah auch mit ihren eigenen, natürlichen augenwimpern freundlichst aufgenommen worden war.
Fazit: schmücke dich lieber nicht mit fremden federn!
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  #22  
Old 27.10.2012, 21:44
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Carefully Carefully is offline
Carefully
 

Join Date: 15.01.2012
Location: S-H ECK
Posts: 213
Carefully befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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danke für diese "Geschichte"
hab nicht laut gelacht, aber gelächelt bis an die Ohren!
__________________
Alt wie `ne Kuh
lernst DU dazu?
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  #23  
Old 24.06.2013, 15:38
joanne joanne is offline
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Join Date: 16.03.2008
Location: OWL
Posts: 197
joanne befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Default Bange Augenblicke

Liebe Freunde,
nach langer Zeit, bedingt durch nachlassende Gesundheit, will ich mich doch mal wieder melden. Vorerst noch vielen Dank an die, die sich freundlich zwischendurch und mit guten Wünschen nach mir erkundigt haben.
Nun will ich eine kleine, allerdings etwas aufregende Geschichte berichten:

Wir, eine kleine Gesellschaft, speisten vergnügt in einem Restaurant im "Kitchener", einem vorwiegend von deutschstämmigen Einwohnern bewohnten kleinen Ort nahe Toronto. Wir waren bei der Suppe. Marian hatte eine mit Käse überbackene Zwiebelsuppe bestellt. Plötzlich, mitten in das allgemeine Geplauder hinein, stand sie auf, sichtlich höchst erregt nach Luft ringend. Sie ächzte "Help me Kenneth" (ihr Mann). Sie war augenscheinlich in Erstickungsgefahr, lief bereits bläulich an! Ein entsetzlicher Zustand für sie und ein ebensolcher Anblick für uns.
Da, so berichtete man mir später - ich hatte keine Erinnerung an diese Phase des Geschehens - , sei ich ebenfalls vom Stuhl hochgefahren, hätte mich am Rand des kleinen Podestes, auf dem unser Tisch stand, aufgestellt und laut in den Speiseraum gerufen: "Is there a doctor in the house?"
Daraufhin eilte ein Herr - hier setzte mein Erinnerungsvermögen wieder ein - auf unseren Tisch zu.
Dieser Herr, ein Arzt, befreite Marian mit Hilfe des für solche Situationen angewandten Heimlich-Handgriffs aus ihrer Not. Sie konnte die käsige Masse ausstoßen und wieder frei atmen. Ein einziger Laut aus geäußerter Erleichterung, Dank und Beifall ging durch den gesamten Raum und eine Flasche guten Weins für den Retter war natürlich fällig.
Hinterher wurde mir von meinen Freunden etwas belustigt bewusst gemacht, dass ich mit meinen Worten den Titel des gerade überall laufenden lustigen Films "Is there a doctor in the house?" gerufen hatte.

Elisabeth Kipling

PS: Geschrieben als Diktat von Julien, meinem Helfer in Not vor Ort.
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