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Computer-Talk Rund um Soft- und Hardware. Probleme, Tipps und Hilfen

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  #1  
Old 16.04.2011, 18:49
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Default Seamonkey - integriertes mailprogramm

Ich war ma wieder engagiert und motiviert...

Ich habe zu Demonstrationszwecken auf einem Fremd-PC den seamonkey installiert und ebenso zu Testzwecken einen mailaccount dort angelegt.
Standardmässig ruft der liebe seamonkey dann sämtliche mails des betreffenden Accounts vom Server ab, löscht sie dort und speichert sie auf dem PC.
Dabei übernimmt er keine Ordnerstrukturen, die man im Postfach angelegt hat.

Nun würde mich interessieren, ob es eine Möglichkeit gibt, die abgerufenen mails wieder zurückzuverschieben.
Idealerweise in die noch vorliegenden Ordner im Postfach auf dem mailserver.

Ich sehe mich nämlich grad vor dem Problem, über 300 unsortierte mails, die behalten werden sollen, auf einem Rechner gespeichert zu haben, auf dem der seamonkey nicht genutzt werden wird, weil er nicht gemocht wird...
*hüstel*

zu Hülf...
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Old 21.04.2011, 15:27
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Ich möchte Dich da jetzt nicht desillusionieren, aber im Nachhinein wirst Du da kaum eine Chance haben.

Mail Clients (und auch Browser mit integriertem Client, wie beispielsweise der Opera M2 Client) legen die Mails in eigenen Dateien innerhalb ihrer Ordnerstruktur ab.
Und zwar je nach System in den allg. Anwendungsdateien oder auch direkt im Programmverzeichnis.
Je nach Client umfasst jede Einzeldatei z.B. einen geschlossenen Monat oder die Anzahl X an Mails.

Der Aufwand, diese nun per Editor zu öffnen und rekonstruieren, ohne den jeweiligen Client zu haben, wäre recht groß, ist aber prinzipiell möglich, da es sich im Grunde nur um einfache Textinformationen handelt.
Also Header, Body (Textkörper), Betreff usw. kann man zur Not immer noch lesen.

Ob man sich den "Spaß" allerdings bei 300 Mails machen möchte, weiß ich nicht...
Ein "vernünftiger" Client stellt zumindest die Optionen zur Verfügung, WIE mit den Mails bei POP3 Abruf umgegangen werden soll:

1. Nichts unternehmen
2. Auf dem Server als "gelesen" markieren
3. Sofort nach Abruf auf dem Server löschen
4. Erst löschen, wenn die Mail lokal gelöscht und der "Papierkorb" des Clients geleert wird (also "hard-löschen", endgültig löschen)
5. Erst löschen, wenn die Mail lokal in den Papierkorb verschoben wird (soft-löschen)


Da wurde wohl bei der Konfiguration ein Fehler gemacht, oder aber der SeaMonkey kann das nicht (ich nutze ihn normal nicht, schon gar nicht als Mail-Client).

Persönlich mache ich es so - da ich ständig auf wechselnden Rechnern arbeite - dass ich zunächst ALLE Mails (in reichlich Konten) auf den jeweiligen Servern lasse, erledigte Mails sofort in den Papierkorb (des Clients) verschiebe und diesen alle 1-2 Tage endgültig lösche.

Die Server werden alle paar Minuten abgefragt, und dabei wird dann alles gelöscht, was sich lokal nicht mehr im Trash befindet.
Auch lassen sich beliebig Accounts anlegen, man muss also gar nicht ALLE per Client abfragen wenn man das nicht möchte.

In Deinem Fall, wenn es "nur" ein Test-Account war, kann der Verlust ja eigentlich nicht so groß sein und in der kurzen Zeit keine 300+ Mails aufgelaufen sein:
Quote:
... und ebenso zu Testzwecken einen mailaccount dort angelegt.
Oder habt Ihr dazu doch einen "scharfen" Account verwendet?
Das wäre allerdings dann recht "leichtsinnig", wenn man die genaue Reaktion/Arbeitsweise einer Software nicht kennt.

Zur Not hilft da nur noch ein Backup des Mail-Hosters von VOR dem Zeitraum des Löschens.
Oder man schickt sich die 300 Mails per "Weiterleitung" selbst wieder zu, damit sie erneut auf dem Server liegen..
Ansonsten mehr oder weniger "no chance", so bitter das ist.

Eine weitere Option, um das künftig zu vermeiden, wäre noch das IMAP-Protokoll statt POP3 zu nutzen.
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Gruß,
Pilo



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  #3  
Old 26.04.2011, 00:22
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Danke, Flieger.
Wir haben das Problem anderweitig gelöst, nachdem mir klar war, dass es da keine simple Rücksetzungsmöglichkeit gibt.
Manchmal ists ganz sinnvoll, wenn man sich von uraltem Daten-Ballast befreit ...


Man kann natürlich einstellen, ob der seamonkey die abgerufenen mails als Kopie auf dem Server lässt, oder ob er sie löscht, wie in diesem Falle geschehen.
Geärgert hat mich der Umstand, dass die Standard-Einstellung eben jene ist, die mails auf dem Server zu löschen.
Es wäre mE sinnvoller, wenn die Standardeinstellung vorsähe, dass die mails zunächst mal auf dem Server bestehen bleiben, zumal es ja ein quelloffenes Projekt aus der Mozilla-Familie ist und solch zweifelhafte Kundenbindungsmaßnahmen normalerweise nicht nötig hat.
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Old 26.04.2011, 15:02
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Hi Blues,

Quote:
Es wäre mE sinnvoller, wenn die Standardeinstellung vorsähe, dass die mails zunächst mal auf dem Server bestehen bleiben
yepp, das sehe ich allerdings genau so. Und bei "guten" Clients ist es auch so.
Aber wie das eben so ist, auch bei Software-Entwicklern ist leider "Denken nicht Jedermanns Sache"... wie wir ja alle täglich erleben.

Beim Opera/M2 ist es beispielsweise so, da ist Löschern/Server per Default erstmal aus, also "no risk".
Wenn man sich für'S Löschen entscheidet, kann man erst DANN Punkt für Punkt bzw. alternativ anklicken und zuwählen, unter welcher Bedingung man WANN WAS haben möchte:




Den Account habe ich gerade frisch angelegt, wie man sieht steht das Häkchen (roter Pfeil) bei "Auf Server belassen).
Der grüne Pfeil kennzeichnet meine bevorzugte Option, aber wie man sieht kann man auch automatisch z.B. nach X Tagen löschen lassen usw.


Aber schön, dass Ihr dabei die positive Seite der Löschaktion seht.
Frei nach dem Spruch "Herr, gib mir die Kraft .... Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann ...."
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Gruß,
Pilo



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