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Ernste Diskussionen Themen mit etwas mehr "Tiefgang", welche weder so richtig in "Smalltalk" noch in "Politik & Wirtschaft" passen

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  #1  
Old 08.09.2011, 08:18
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BlackDesaster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Pfeil Kampf der Kulturen

Moin


Mal sehen – vielleicht kann der einerseits gescheite und andererseits ebenfalls zur Häme und anteilmäßigen Polemik neigende @Blues. . . . . hier auch nen konstruktiven Beitrag leisten .

Unbehagen (aus unserer abendländischen Sichtweite gesehen) überkommt einen, wenn man solche Völker (z.B. aus Afghanistan) wie hier unten abgebildet, sieht und sich darüber so seine Gedanken macht. Dazu zählen ganz oben auf der Liste auch die Taliban, denn sie verkörpern den Inbegriff eines radikalen Islamismus.



Die moslemisch geprägten Zivilisationen, angefangen von der Türkei, insbesondere ab den anatolischen Landesteilen bis in das Kurdengebiet hinein und somit bis in den Irak, dann Syrien, der Iran und weitergehend über Afghanistan und Pakistan, auch die arabische Halbinsel und weite Teile von Afrika, alles das sind Völkergruppen, die durch unsere Art wie wir leben, nicht zu beeindrucken sind.

Insbesondere die Länder, in denen der Islam zur Staatsraison zählt und worin in eskalierender Form auch radikaler Islamismus vorherrscht, ist keine (westlich gestrickte) Demokratie und keine uns ähnliche geartete zivilisierte Haltung beizubringen. Dort herrscht Anarchismus, das Recht des Stärkeren, archaische Dogmen, und vor allem bestimmen dort die Clanfürsten (War-Lords) mit Hilfe von Despoterie und Absolutismus über politisches und gesellschaftliches Sein oder auch Nichtsein. Ob dabei Hunderte oder auch Tausende Menschenleben auf dem Spiel stehen, spielt für diese Zivilisationen (eigentlich sind es ja eher „Barbaren“) keine bedeutende Rolle.

Der Kampf der Kulturen ist nichts Neues und den gab es schon immer. Der Mensch – und insbesondere jene Menschen, die den so genannten G7/8 Staaten angehören, die müssen aber nun endgültig gelernt haben, dass man diese Gebiete der Erde in Ruhe lassen soll.

Verfahren die beispielsweise untereinander nach der Scharia, dann sollen sie es tun und sich gegenseitig verstümmeln, steinigen, aufhängen, erschießen oder auch köpfen. Das ist dort völlig normal und niemand leidet deswegen an psychischen und sozialen Störungen. Und wer dort 10- und 12-jährige Mädchen vögelt, den kann man auch nicht davon überzeugen, dass das unter westlicher Betrachtungsweise Pädophilie bedeutet und einen Straftatbestand darstellt. Das alles kann man diesen Hirnen NIEMALS vermitteln und verklickern.

Wie gesagt, ich würde – angefangen von Anatolien bis über Pakistan hinaus – diese Gebiete politisch und sonstwie strategisch meiden. Dort herrscht teils fundamentaler Islam, der sich zwar über die Welt auszubreiten versucht, auch mit Gewalt, aber (vorerst) noch „beherrschbar“ ist. Leider gibt es dort fast die gesamten Welt-Öl-Ressourcen. . . . . .

Umso bemerkenswerter ist aber festzustellen, dass z.Z. das christlich orientierte Menschenbild (abzüglich USA, die mit ihrer Auge um Auge-Mentalität, der kriegstreibenden und „gottesstaatlichen“ Doktrin [siehe Tea-Party, etc.] nie zum definitiven Frieden bereit sind), insbesondere auch das der Ostasiaten, ungleich weniger Gewalt und Menschenverachtung verbreitet. Woran liegt´s? An der Reife? An der besseren Moral?

Saludos - BD

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Old 08.09.2011, 17:50
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vielleicht kann der einerseits gescheite und andererseits ebenfalls zur Häme und anteilmäßigen Polemik neigende @Blues. . . . . hier auch nen konstruktiven Beitrag leisten
Nö, kanner nicht.
Das Thema ist mir viel zu provokativ, investigativ und zu plump aufgebaut.
So´ne intolerant einseitige Sichtweise kannn ich hier nicht diskutieren.
Will ich ehrlich gesagt auch nicht, wennn sich nicht vielleicht eine vernünftige Diskussion drüber abzeichnet.

Ich guck mal, ob sich was entwickelt, das zu beobachten lohnt.
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  #3  
Old 31.10.2013, 20:24
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BlackDesaster befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Default exzessive Gewalt

Anhand der folgenden und nur für starke Nerven geeigneten Seite, lässt sich „Deutschtum“, was ist das eigentlich?, oder Multikultiverhalten sicher nicht ableiten. Da der moderne Chat21-User natürlich starke Nerven hat, deswegen kann man ohne Weiteres den folgenden Link hier mal einstellen.

http://goregrish.com/
Gewalt in exzessiver Form, inkl. die abartigen Aktionen islamisch-fundamentalistischer Gewalttäter, die ihren Opfern bei lebendigem Leib die Köpfe abschneiden. Dass es hier die fanatisch-fundamentalistischen Islamisten sind, entspricht dem aktuellen Zeitgeist, ist aber durchaus auch repräsentativ für andere Religionen und Ethnien.

Hier geht es um Gewalt in abartiger und absolut menschenverachtender Form. Ich glaube nicht, dass, so wie es in polemischer Weise im westlich-christlichen Weltbild verkündet wird, als Sinnbild für brutalste Gewalt ausschließlich der Moslem und der osmanische Kulturkreis sowie als aktive Akteure diesbezüglich zu identifizieren ist.
Menschenverachtende Behandlungsweisen in bestialisch-drastischster Ausführung war z.B. eine besondere Domäne des selbsternannten Herrenrassen- und NS-Regime unter der Knute des Weltmeisters aller Diktatoren, nämlich unter A. Hitler. Einzelheiten erspare ich mir.
Wenn brutale Mörder vom Schlage des von der US-Armee getöteten Abu Musab az-Zarqawi (ein ehemaliger jordanischer Top-Terrorist und fundamentalistischer Gotteskrieger) höchstpersönlich und willkürlich Geiseln enthauptet hatte und seine Co-Killertruppe dabei “Allahu akbar“ (Gott ist groß bzw. Gott ist größer) um die Wette schreien, dann befremdet dies das christlich erzogene Ohr ungemein und Hass und Ekel gewinnen nachvollziehbar die Oberhand. Die orthodoxe und teils auch fundamentalistische Überzeugung der muslimischen Hardliner verhält sich jedoch so, wie sich die Christen vor wenigen Hundert Jahren auch verhalten haben – nämlich in ihrer Ideologie obsessiv und somit rechtfertigend auch in brutaler Gewalt vorgehen zu müssen.
Wir schreiben bald das Jahr 2014 und demgemäß gilt der politische und gesellschaftsrelevante Kern jener Überzeugungen, der zumindest von den 20 einflussreichsten Nationen dieser Welt geteilt wird. Einige Schwellenländer haben zwar noch gewisse Anpassungsschwierigkeiten, z.B. auch die Türkei, aber man bemüht sich zumindest. Die orthodoxe Muslime indes, die bewegt sich geistig-moralisch noch einige Jahrhunderte zurückgewandt, also reaktionär und genau so sieht es auch dort im Straßen- und Gesellschaftsbild und in vielen anderen Begegnungen, auch im Umgang mit Gewalt und Tod, aus. Wenn jedoch ein mexikanischer Drogenhändler einem anderen Drogenhändler mit der Kettensäge den Kopf absägt, na ja, das hat mit alledem nichts zu tun und ist nichts weiter als Mord, der auf brutalste Art überall auf der Welt genussvoll zelebriert wird.

Das gesellschaftliche Bild unseres Globus hat sich immer verändert und wird es auch zukünftig sogar beschleunigt tun, schon aus Gründen der Zunahme der Weltbevölkerung. Ideologien werden logischerweise weiterhin Bestand haben und es wird immer versucht werden Trennlinien zwischen jener und anderen Ansichten zu ziehen und somit werden Konfliktstoff und in seinem Einwirken Tod und Verderben immer oben anstehen. Egal ob rein politisch, religiös oder durch wirtschaftspolitische Interessen (z.B. viel Geld und private Besitzstände) verursacht. In den allermeisten Fällen ist die treibende Kraft dazu der Kapitalismus mit seinem Macht- und Besitzstandsprinzip. Kapitalistische Denkstrukturen durchfluten alles, paradoxerweise auch die Sozialisten. Egomanie und Besitzanspruchsdenken spielen und spielten dabei auch immer eine große Rolle. Das Gefühl Macht über andere ausüben zu können, geilt die besonders Perversen ungemein auf und die ganz üblen davon schrecken auch vor drastisch durchgeführten Tötungsaktionen nicht zurück. Auf dieser Ebene hat sich auch straff organisierte Kriminalität auf allen Gesellschaftsebenen ohne Aussicht auf Tilgung durchgesetzt. Es gehört, ob man das anerkennt oder nicht, zur Natur der Menschheit. Kein noch so „großer Gott“ wird das ändern.

Deutschtum oder Multikulti, es ist scheißegal.

Beste Grüße, euer

BD
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  #4  
Old 31.10.2013, 20:50
bosn bosn is offline
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bosn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Default Abgründe

Dem geneigten Leser empfehle ich gerne das Buch "Bloodlands"von Timothy Snyder, erschienen bei C.H.Beck. Es ist übersetzt.

Nun gibt es ja viele Beiträge, die provozieren wollen (vielleicht auch müssen) nur die hier gezogene Begründung (das kapitalistische System) ist Unsinn. Davon dann abzuleiten, Menschen sind zu allem fähig (sie sind es !!) aber nicht lernfähig (das sind sie auch !!) ist wirklich nicht des Disputs wert. Unter normalen Bedingungen haut keiner einem das Haupt weg. Gerne lege ich besonders Dir die Untersuchungen ans Herz, die sich mit Aggressivität insbesondere in streng patriarchalischen Gesellschaften entwickeln.
__________________

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  #5  
Old 28.11.2013, 21:20
hrolf50 hrolf50 is offline
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Join Date: 22.06.2011
Location: dortmund
Posts: 34
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anatolien beginnt im westen übrigens geografisch im aisatischen teil istanbuls, daher sind die bemerkungen im ersten beitrag zur türkei bemerkenswert
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