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Ernste Diskussionen Themen mit etwas mehr "Tiefgang", welche weder so richtig in "Smalltalk" noch in "Politik & Wirtschaft" passen

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Old 02.03.2012, 15:21
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Dusties befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Organspende….
Heute in der Zeitung stand, das die Krankenkassen sich aufmachen wollen, ihre Mitglieder anzuschreiben, ob sie einer Organentnahme (hoffentlich erst nach dem Tod..;-) ) zustimmen wollen oder nicht. Also heißt es ja nun ankreuzen Ja oder Nein…

Ich bin ja mal wieder auf Verschwörungstheoriekurs….angeregt aus einem Gespräch….

Wie stelle ich mir das jetzt (in meiner Verschwörungstheorie) vor? Die Krankenkassen basteln eine Excel-Tabelle… mit Kreuzchen bei Ja oder Nein .. und gut?
Nein.. natürlich ist die Tabelle etwas umfänglicher. Beginnend mit Namen und Adresse, Alter, etc. Aber auch gespickt mit evtl. relevanten Daten, die unsere Krankenkasse über uns weiß (also.. unsere komplette Krankengeschichte… ob uns vielleicht schon ne Niere fehlt oder wir Bestrahlung oder Chemotherapien hatten, welche Medikamente genommen werden etc.)

Soweit so gut ( naja...mehr oder weniger)…
Wenn jetzt ein Krankenkassenmitarbeiter in der Lage ist, evtl. aus dieser Exceltabelle eine Pivot-Tabelle zu machen… dann kann man irrsinnig unendliche viele passgenaue Abfragen erstellen…. Für den Fall, das man mal was ganz besonderes sucht.

Also sitzt Herr/Frau Krankenkassenmitarbeiter dann da und lässt suchen nach: Blutgruppe A neg , Niere vorhanden, in dem und dem Alter, ohne Vorgeschichte...pipapo….. bis die Tabelle ausspuckt, dass etwa 4 passende Krankenkassenmitglieder die geforderten Kriterien erfüllen.
Ich frag mich dann… werden die schon jetzt Angeschrieben dann gleich gefragt, ob die bereit wären jetzt zeitnah auf eine Niere zu verzichten..??

Nein.. alles Verschwörungstheorie…alles harmlos,

Dann hab ich beim stöbern im Netz dies gefunden:
http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//datenschuetzer-rueffelt-fek.html

[…]Der Landes-Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert kritisiert die Praxis der Klinik, den Patienten bei der Einlieferung eine "pauschalisierte Datenschutzerklärung" abzuverlangen. Darin gestatten die Patienten dem FEK die Weitergabe patientienbezogener Daten, sofern dies erforderlich erscheint. Die Forderung nach Datenfreigabe sei aber viel zu weitreichend, kritisiert Weichert. Anlass für den Rüffel ist die Beschwerde von Uwe Steen (53), dessen Frau kürzlich im FEK entbunden hat. Weil der Neumünsteraner sich weigerte, die pauschale Vollmacht über die Weitergabe persönlicher Daten an Dritte zu unterzeichnen, lehnte das Krankenhaus eine weitergehende Behandlung ab. Der Entwicklungshelfer fühlte sich erpresst und in seiner informationellen Selbstbestimmung eingeschränkt.[…]

Das Krankenhaus lehnte also eine Behandlung ab, weil es keine absolute Freigabe zu freien Verwendung der Patientendaten gab. Begründet wurde das dann so:
[…]"Unterschreibt der Patient nicht, kann das FEK bestimmte Arbeiten wie spezielle Labor- oder Gewebe-Untersuchungen nicht erledigen lassen", sagte von Dollen. Eine Behandlung sei dann unter Umständen schlicht nicht möglich, so der FEK-Chef. Dabei handele sich vielfach lediglich um eine vorsorgliche Befreiung vom Datenschutz, so würden etwa Patientendaten keineswegs standardmäßig an Reha- oder Nachsorgeeinrichtungen weitergehen, sondern erst wenn die konkret ins Spiel kämen. Eine schrittweise Abfrage bei den Patienten, wann welche Daten weitergegeben werden dürfen, lehnt der FEK-Chef ab. "Bei 25.000 stationären und 40.000 ambulanten Versorgungen pro Jahr können wir unmöglich mit jedem Patienten diskutieren, wann wir welche Daten weitergeben dürfen", sagte von Dollen. "Das würde jede Verwaltung sprengen."[…]

Soso…pauschale vorsorgliche Befreiung vom Datenschutz weil es sonst zu viel Arbeit macht…..Und der Patient erfährt noch nicht mal, welche Daten an wen gehen…..(Krieg ich dann irgendwann ne Einladung zur Kaffeefahrt mit Sachen zum kaufen, die genau auf meinen Gesundheitszustand abgestimmt sind???) Und wenn das Krankenhaus nicht alle meine Daten freizügig verteilen darf, können die mich nicht behandeln, bzw. die Labore keine Tests machen? Sind wir schon so weit, das ein Arzt eine Behandlung ablehnen darf, weil er Daten nicht weitergeben darf?
Ja ne.. is schon klar….

Ich frag mich da ja schon, wie das Krankenhaus es bis jetzt geschafft hat...oder war das bei denen schon immer so??? Und… was machen die mit Notfallpatienten? Wenn einer Bewusstlos ankommt…schütteln die den erst wach? Gibt es zumindest Bluttransfusionen vor Unterschrift, wenn ich mit abgerissenem Kopf komme?

Wie weit geht deren Sammelwut dann eigentlich? Mit der neuen Krankenkarte können die ja beim einchecken im Krankenhaus gleich noch mehr relevante (vorsorgliche) Daten in ihre Exceltabelle einlesen… wer weiß, wozu man die Daten noch alles (vorsorglich) gebrauchen kann. Im Prinzip wird man schon zu Lebzeiten seziert um in„Tauglichkeitsstufen“ eingestuft zu werden…. Na, wenn das mal keine „Begehrlichkeiten“ weckt………
Soweit meine Verschwörungstheorie…..
Nun hier mein eigener Umgang mit dieser doch sensiblen Frage. DAS schlagende Argument der „Befürworter“ des Kreuzchens bei ja/Nein ist ja, man würde den Angehörigen diese Entscheidung dann nicht auflasten….Sorry…. Mit DER Nummer geh ich nicht los…..
Wir Haben innerhalb der Familie ein akzeptable Lösung für dieses „Problem“ gefunden.
1. Jeder von uns hat eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
2. Ist es innerhalb in der Familie besprochen, wie im Falle eines Ablebens zu verfahren ist.
3. Um jeder Begehrlichkeit aus dem Weg zu gehen, haben wir eine Willenserklärung dem/der jeweils zur evtl. Entscheidung berechtigten Anverwandten mündlich/schriftlich gegeben, die erst im Falle des nachgewiesenen Ablebens dem jeweils behandelnden Arzt zur Kenntnis gebracht wird (In der Patientenverfügung ist das vermerkt… ohne Hinweis ob es ein Ja oder Nein wird)

Wer jetzt meint, auf diese Art würde vielleicht „wertvolle Zeit“ verloren gehen…der irrt. Dem Arzt ist ja anhand der Patientenverfügung bewusst, dass es diese Verfügung gibt. Er wird dann halt auf das öffnen des Briefumschlages warten müssen, was nicht länger dauert, als wenn er den nächsten Angehörigen direkt fragen würde, bzw. dem Angehörigen ist die Entscheidung zum ja/nein im Prinzip schon längst bekannt.

Im Moment läuft noch eine Diskussion innerhalb der Familie, ob man zu dieser Willenserklärung zum Ja/Nein, evtl. noch einen Nachtrag schreiben sollte, der den Gebrauch der entnommenen Organe regelt, da sich bei einigen Widerstand regt, das evtl. das eigene Herz (oder was auch immer gerade gebraucht wird) an einen 77-jährigen geht (weil er gerade in der Warteliste dran ist…) und weiter hinten auf der Liste steht vielleicht ein junger Vater, der das Herz auch gebrauchen könnte… aber eben…weiter hinten auf der Liste, also noch nicht dran ist…Genauso wird überlegt, darauf zu verweisen, das die Organe weder gegen Geld , noch ins Ausland verbracht werden dürfen.

Ich weiß, das klingt ziemlich übertrieben, aber diese Gedanken haben sich innerhalb der Familie nun mal breit gemacht und ich finde, das es ein wichtiges und auch „persönliches“ Thema ist, das alle Varianten zulassen sollte. Wie gesagt…es könnten Begehrlichkeiten geweckt werden… auch wenn die niemand so gewollt haben kann.
__________________________________________________ ________
Grüßle Dusties _
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Old 13.03.2012, 23:01
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Originally Posted by Dusties View Post
Organspende….
Heute in der Zeitung stand, das die Krankenkassen sich aufmachen wollen, ihre Mitglieder anzuschreiben, ob sie einer Organentnahme (hoffentlich erst nach dem Tod..;-) ) zustimmen wollen oder nicht. Also heißt es ja nun ankreuzen Ja oder Nein…

Ich bin ja mal wieder auf Verschwörungstheoriekurs….angeregt aus einem Gespräch….

Wie stelle ich mir das jetzt (in meiner Verschwörungstheorie) vor? Die Krankenkassen basteln eine Excel-Tabelle… mit Kreuzchen bei Ja oder Nein .. und gut?
Nein.. natürlich ist die Tabelle etwas umfänglicher. Beginnend mit Namen und Adresse, Alter, etc. Aber auch gespickt mit evtl. relevanten Daten, die unsere Krankenkasse über uns weiß (also.. unsere komplette Krankengeschichte… ob uns vielleicht schon ne Niere fehlt oder wir Bestrahlung oder Chemotherapien hatten, welche Medikamente genommen werden etc.)

Soweit so gut ( naja...mehr oder weniger)…
Wenn jetzt ein Krankenkassenmitarbeiter in der Lage ist, evtl. aus dieser Exceltabelle eine Pivot-Tabelle zu machen… dann kann man irrsinnig unendliche viele passgenaue Abfragen erstellen…. Für den Fall, das man mal was ganz besonderes sucht.

Also sitzt Herr/Frau Krankenkassenmitarbeiter dann da und lässt suchen nach: Blutgruppe A neg , Niere vorhanden, in dem und dem Alter, ohne Vorgeschichte...pipapo….. bis die Tabelle ausspuckt, dass etwa 4 passende Krankenkassenmitglieder die geforderten Kriterien erfüllen.
Ich frag mich dann… werden die schon jetzt Angeschrieben dann gleich gefragt, ob die bereit wären jetzt zeitnah auf eine Niere zu verzichten..??

Nein.. alles Verschwörungstheorie…alles harmlos,

Dann hab ich beim stöbern im Netz dies gefunden:
http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article//datenschuetzer-rueffelt-fek.html

[…]Der Landes-Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert kritisiert die Praxis der Klinik, den Patienten bei der Einlieferung eine "pauschalisierte Datenschutzerklärung" abzuverlangen. Darin gestatten die Patienten dem FEK die Weitergabe patientienbezogener Daten, sofern dies erforderlich erscheint. Die Forderung nach Datenfreigabe sei aber viel zu weitreichend, kritisiert Weichert. Anlass für den Rüffel ist die Beschwerde von Uwe Steen (53), dessen Frau kürzlich im FEK entbunden hat. Weil der Neumünsteraner sich weigerte, die pauschale Vollmacht über die Weitergabe persönlicher Daten an Dritte zu unterzeichnen, lehnte das Krankenhaus eine weitergehende Behandlung ab. Der Entwicklungshelfer fühlte sich erpresst und in seiner informationellen Selbstbestimmung eingeschränkt.[…]

Das Krankenhaus lehnte also eine Behandlung ab, weil es keine absolute Freigabe zu freien Verwendung der Patientendaten gab. Begründet wurde das dann so:
[…]"Unterschreibt der Patient nicht, kann das FEK bestimmte Arbeiten wie spezielle Labor- oder Gewebe-Untersuchungen nicht erledigen lassen", sagte von Dollen. Eine Behandlung sei dann unter Umständen schlicht nicht möglich, so der FEK-Chef. Dabei handele sich vielfach lediglich um eine vorsorgliche Befreiung vom Datenschutz, so würden etwa Patientendaten keineswegs standardmäßig an Reha- oder Nachsorgeeinrichtungen weitergehen, sondern erst wenn die konkret ins Spiel kämen. Eine schrittweise Abfrage bei den Patienten, wann welche Daten weitergegeben werden dürfen, lehnt der FEK-Chef ab. "Bei 25.000 stationären und 40.000 ambulanten Versorgungen pro Jahr können wir unmöglich mit jedem Patienten diskutieren, wann wir welche Daten weitergeben dürfen", sagte von Dollen. "Das würde jede Verwaltung sprengen."[…]

Soso…pauschale vorsorgliche Befreiung vom Datenschutz weil es sonst zu viel Arbeit macht…..Und der Patient erfährt noch nicht mal, welche Daten an wen gehen…..(Krieg ich dann irgendwann ne Einladung zur Kaffeefahrt mit Sachen zum kaufen, die genau auf meinen Gesundheitszustand abgestimmt sind???) Und wenn das Krankenhaus nicht alle meine Daten freizügig verteilen darf, können die mich nicht behandeln, bzw. die Labore keine Tests machen? Sind wir schon so weit, das ein Arzt eine Behandlung ablehnen darf, weil er Daten nicht weitergeben darf?
Ja ne.. is schon klar….

Ich frag mich da ja schon, wie das Krankenhaus es bis jetzt geschafft hat...oder war das bei denen schon immer so??? Und… was machen die mit Notfallpatienten? Wenn einer Bewusstlos ankommt…schütteln die den erst wach? Gibt es zumindest Bluttransfusionen vor Unterschrift, wenn ich mit abgerissenem Kopf komme?

Wie weit geht deren Sammelwut dann eigentlich? Mit der neuen Krankenkarte können die ja beim einchecken im Krankenhaus gleich noch mehr relevante (vorsorgliche) Daten in ihre Exceltabelle einlesen… wer weiß, wozu man die Daten noch alles (vorsorglich) gebrauchen kann. Im Prinzip wird man schon zu Lebzeiten seziert um in„Tauglichkeitsstufen“ eingestuft zu werden…. Na, wenn das mal keine „Begehrlichkeiten“ weckt………
Soweit meine Verschwörungstheorie…..
Nun hier mein eigener Umgang mit dieser doch sensiblen Frage. DAS schlagende Argument der „Befürworter“ des Kreuzchens bei ja/Nein ist ja, man würde den Angehörigen diese Entscheidung dann nicht auflasten….Sorry…. Mit DER Nummer geh ich nicht los…..
Wir Haben innerhalb der Familie ein akzeptable Lösung für dieses „Problem“ gefunden.
1. Jeder von uns hat eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
2. Ist es innerhalb in der Familie besprochen, wie im Falle eines Ablebens zu verfahren ist.
3. Um jeder Begehrlichkeit aus dem Weg zu gehen, haben wir eine Willenserklärung dem/der jeweils zur evtl. Entscheidung berechtigten Anverwandten mündlich/schriftlich gegeben, die erst im Falle des nachgewiesenen Ablebens dem jeweils behandelnden Arzt zur Kenntnis gebracht wird (In der Patientenverfügung ist das vermerkt… ohne Hinweis ob es ein Ja oder Nein wird)

Wer jetzt meint, auf diese Art würde vielleicht „wertvolle Zeit“ verloren gehen…der irrt. Dem Arzt ist ja anhand der Patientenverfügung bewusst, dass es diese Verfügung gibt. Er wird dann halt auf das öffnen des Briefumschlages warten müssen, was nicht länger dauert, als wenn er den nächsten Angehörigen direkt fragen würde, bzw. dem Angehörigen ist die Entscheidung zum ja/nein im Prinzip schon längst bekannt.

Im Moment läuft noch eine Diskussion innerhalb der Familie, ob man zu dieser Willenserklärung zum Ja/Nein, evtl. noch einen Nachtrag schreiben sollte, der den Gebrauch der entnommenen Organe regelt, da sich bei einigen Widerstand regt, das evtl. das eigene Herz (oder was auch immer gerade gebraucht wird) an einen 77-jährigen geht (weil er gerade in der Warteliste dran ist…) und weiter hinten auf der Liste steht vielleicht ein junger Vater, der das Herz auch gebrauchen könnte… aber eben…weiter hinten auf der Liste, also noch nicht dran ist…Genauso wird überlegt, darauf zu verweisen, das die Organe weder gegen Geld , noch ins Ausland verbracht werden dürfen.

Ich weiß, das klingt ziemlich übertrieben, aber diese Gedanken haben sich innerhalb der Familie nun mal breit gemacht und ich finde, das es ein wichtiges und auch „persönliches“ Thema ist, das alle Varianten zulassen sollte. Wie gesagt…es könnten Begehrlichkeiten geweckt werden… auch wenn die niemand so gewollt haben kann.
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Grüßle Dusties _
Danke für diesen Beitrag!
Ich habe einen OrganspendeAusweis und sogar für meine Kids (hab ich gemacht als Kids noch nicht mündig waren). Ich habe eine Gesundheitsvollmacht und eine Vorsorgevollmacht, meine Kids nicht! (Sind ja inzwischen GROß)
Ich werde auf Anfrage von meiner Krankenkasse nicht antworten! Ist ja nicht Pflicht!
L.G. Care
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Old 25.04.2012, 22:00
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der link geht nimmer .. nur mal so am rande
LG Peter
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Old 23.05.2012, 09:40
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Hier scheint aber jemand viel Ahnung von der Medizin zu haben.... Ironie off

Allgemein verstehe ich die Ueberlegungen, welche oben angestellt wurden. An deiner Stelle wuerde ich dann ein NEIN ankreuzen.

Ein Organ laesst nich nicht einfach einbauen, als wenn man seine Hose wechselt. Dazu gehoeren viele medizinische Untersuchungen. Auch wird ein Organ nicht nur auf Herz und Leber dezimiert.

Was mich am meisten stoert, ist deine Ueberlegung, die Organe nicht ins Ausland zu senden. Die Spenderdatei ist bereits europaweit vernetzt, und das ist gut so. Ich hoffe sehr, dass du nie ein Organ brauchst, und dieses liegt in Frankreich fuer dich bereit. Dann muesstest du es ja ablehnen. Oder aber du verunglueckst im Urlaub, ein deutsches Organ darf dir ja nicht nachgesendet werden. Bist du dann immer noch dagegen??

Nun zu meiner Meinung: Ich denke, jeder soll selbst entscheiden, ob er seine Organe zur Verfuegung stellt. Tut er dieses, so sollte er auch auf die Liste kommen, wenn er eins braucht. Lehnt er aber ab. so steht ihm selbst natuerlich auch keins zu. Das ist meine persoenliche Meinung. Als gesunder,junger Mensch laesst es sich gut urteilen, ob es fuer einen 72 jaehrigen Mann lohnt, weiterleben zu duerfen. Wir alle haben nicht das Recht zu bestimmen, wer leben darf, oder auch nicht. Damit haben wir Deutsche schlechte Erfahrungen gesammelt, und daraus sollten wir eigendlich gelernt haben. Deshalb gibt es ja auch die Liste, unabhaengig vom Geschlecht, Alter, sowie Wohnort.

Zum Schluss: Ich finde das Thema viel zu wichtig, um es hier so oberflaechig zu behandel, wie es Dusties getan hat.
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  #5  
Old 23.05.2012, 20:08
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Originally Posted by Husar View Post
Hier scheint aber jemand viel Ahnung von der Medizin zu haben.... Ironie off

Allgemein verstehe ich die Ueberlegungen, welche oben angestellt wurden. An deiner Stelle wuerde ich dann ein NEIN ankreuzen.

Ein Organ laesst nich nicht einfach einbauen, als wenn man seine Hose wechselt. Dazu gehoeren viele medizinische Untersuchungen. Auch wird ein Organ nicht nur auf Herz und Leber dezimiert.

Was mich am meisten stoert, ist deine Ueberlegung, die Organe nicht ins Ausland zu senden. Die Spenderdatei ist bereits europaweit vernetzt, und das ist gut so. Ich hoffe sehr, dass du nie ein Organ brauchst, und dieses liegt in Frankreich fuer dich bereit. Dann muesstest du es ja ablehnen. Oder aber du verunglueckst im Urlaub, ein deutsches Organ darf dir ja nicht nachgesendet werden. Bist du dann immer noch dagegen??

Nun zu meiner Meinung: Ich denke, jeder soll selbst entscheiden, ob er seine Organe zur Verfuegung stellt. Tut er dieses, so sollte er auch auf die Liste kommen, wenn er eins braucht. Lehnt er aber ab. so steht ihm selbst natuerlich auch keins zu. Das ist meine persoenliche Meinung. Als gesunder,junger Mensch laesst es sich gut urteilen, ob es fuer einen 72 jaehrigen Mann lohnt, weiterleben zu duerfen. Wir alle haben nicht das Recht zu bestimmen, wer leben darf, oder auch nicht. Damit haben wir Deutsche schlechte Erfahrungen gesammelt, und daraus sollten wir eigendlich gelernt haben. Deshalb gibt es ja auch die Liste, unabhaengig vom Geschlecht, Alter, sowie Wohnort.

Zum Schluss: Ich finde das Thema viel zu wichtig, um es hier so oberflaechig zu behandel, wie es Dusties getan hat.
Danke für diesen Beitrag
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