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Ernste Diskussionen Themen mit etwas mehr "Tiefgang", welche weder so richtig in "Smalltalk" noch in "Politik & Wirtschaft" passen

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  #1  
Old 27.10.2009, 21:26
Leitwolf's Avatar
Leitwolf Leitwolf is offline
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Join Date: 22.02.2008
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Leitwolf befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Default Wenn nicht bekannt , bitte beachten (Handy, Notfall)

Ein wichtiger Hinweis, herausgegeben von der DLRG LV Westfalen:

Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei einem Verkehrs-
oder anderen Unfall die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei
sich haben.

Bei verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die
Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist.

Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in
sein Handy-Adressbuch die im Notfall zu kontaktierende Person unter
demselben Pseudo eingibt.

Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency).

Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen,
welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist.

Sind mehrere Personen zu kontaktieren, gibt man ICE1, ICE2, ICE3, usw.. ein.
Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen. !!!

Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte weiterleiten,
damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird

Mit freundlichen Grüßen
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  #2  
Old 28.10.2009, 16:01
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Pilot040 Pilot040 is offline
Unwichtig...
 

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Hallo Leitwolf,

danke für den Hinweis.
Irgendwo hatten wir diese Empfehlung hier schon mal, aber ich finde es gerade nicht mehr (mag noch im alten Forum gewesen sein).

Dort ging es hauptsächlich um die deutsche Version "IN" (Im Notfall).
Die Empfehlung für Deutschland ist es, dieses Kürzel zu benutzen, da:

Quote:
Originally Posted by www.imnotfall.de

Woher kommt die Idee?

Aus Grossbritannien. Sie nennt sich dort "ICE" (in Case of Emergency, http://www.icecontact.com/) und wurde besonders nach den Bombenanschlägen von London bekannt. Jetzt ist ICE dort in aller Munde.

Sollten wir das nicht auch ICE nennen, statt IN?

Nein! Hierzu haben wir viele Debatten geführt. Dagegen spricht:
* ICE ist kein Internationaler Standard, und es gibt keine bekannten Bestrebungen, dies einzuführen
* ICE ist Englisch und somit von Haus aus hierzulande schwierig vermittelbar, sowohl bei den Hilfsorganisationen als auch bei der Bevölkerung
* Das Original hat einen kommerziellen Hintergrund, was wir vÖllig ablehnen.
* IN ist Open Source
* ICE könnte mit einer Bahn - Hotline verwechselt werden
* Lieber eine "nationale" Lösung als gar keine
Quelle: www.imnotfall.de

Eine weitere Alternative/Empfehlung ist, vor das Kürzel eine Raute zu setzen, also z.B: "#IN/ICE". Damit wird erreicht, dass dieser Telefonbucheintrag immer oben an erster Stelle bleibt, unabhängig der alphabetischen Sortierung der Namen.
Hintergrund ist, dass Rettungskräfte sich i.d.R. nicht die Mühe machen, groß im Handy zu blättern und lange zu suchen welcher Eintrag wohl der richtige sein könnte.

Ich habe mir erlaubt, den Titel um "Handy, Notfall" zu erweitern und das Thema mal auf "sticky" gesetzt.
__________________
Gruß,
Pilo



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  #3  
Old 30.10.2009, 14:38
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Quote:
Originally Posted by Leitwolf View Post
Ein wichtiger Hinweis, herausgegeben von der DLRG LV Westfalen:

Die RTW- und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass bei einem Verkehrs-
oder anderen Unfall die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei
sich haben.

Bei verletzten Personen, die nicht mehr ansprechbar sind, wissen die
Einsatzkräfte aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist.

Ambulanzfahrer und Notärzte haben also vorgeschlagen, dass jeder in
sein Handy-Adressbuch die im Notfall zu kontaktierende Person unter
demselben Pseudo eingibt.

Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency).

Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen,
welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist.

Sind mehrere Personen zu kontaktieren, gibt man ICE1, ICE2, ICE3, usw.. ein.
Leicht durchzuführen, kostet nichts, kann aber viel erreichen. !!!

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Mit freundlichen Grüßen

Au mann, ist das wieder ein Bullshit.
Wenn ich nicht mehr ansprechbar bin oder mir das Leben aus
irgendeiner Oeffnung meines Koerpers fliesst, hat der Typ nicht
mit meinem Handy rumzuspielen (kiegt der eh nicht hin wegen der tastatur-
sperre) sondern alles zu tun, um mich zu retten.
Spaeter im krankenhaus kann man dann langsam mal kucken,
obs jemanden zu benachrichtigen gibt. Und wenn ich grad aufwache
und erwisch den Typ, wie er mit meinem Handy rumspielt, kriegt
der sowas vor den Koffer....
ICE ..... Die Bahn wird jetzt schon das Abmahnschreiben formulieren.
So ein Schwachfug.
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  #4  
Old 03.11.2009, 19:05
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SchokoPrinzessin SchokoPrinzessin is offline
Dickköpfig
 

Join Date: 22.02.2008
Location: Harz
Posts: 9
SchokoPrinzessin befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Default ice-fake von der BEK

ICE – alles nur ein Fake Rettungsorganisationen raten ab

Seit geraumer Zeit kursieren E-Mails oder SMS, in denen die Speicherung so genannter ICE Notfallnummern angeregt wird. Unter dem Kürzel "ICE" (In Case of Emergency) sollen Handynummern von Angehörigen gespeichert werden, damit im Notfall Angehörige vom Rettungsdienst über das Unfallgeschehen informiert werden können. Als Absender wird fälschlicherweise der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) genannt. Der ASB distanziert sich ausdrücklich von dieser Empfehlung und betont, dass diese Nachrichten nicht von offizieller Seite verschickt werden. Daher sollten sie nicht beachtet oder gar weitergeleitet werden.

ASB, andere Rettungsorganisationen und die Polizei wenden sich gegen die ICEIn Case of Emergency Speicherung mit einleuchtenden Argumenten:
So sei die Weitergabe von Informationen über ein Unfallgeschehen eine höchst sensible Aufgabe, die meist vom Arzt in der Klinik, von Polizisten oder durch geschultes Rettungsdienst-Personal persönlich mitgeteilt werde.

Zudem bleibe dem Rettungsdienstpersonal während des Einsatzes keine Zeit, Angehörige zu informieren, da für die Helfer das Wohlergehen des Patienten vorrangig sei.

Der ASB empfiehlt, im Geldbeutel oder bei den Papieren eine Notiz mit Name, Anschrift und Telefonnummer der im Notfall zu informierenden Personen zu hinterlegen. Dann können die zuständigen Personen im richtigen Moment die notwendigen Schritte einleiten, so Harald Schottner, Leiter des Referates Notfallvorsorge beim ASB.
Aus: Barmer Mitgliedermagazin, Ausgabe 4/09, Seite
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  #5  
Old 28.12.2012, 21:17
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Carefully
 

Join Date: 15.01.2012
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Posts: 213
Carefully befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Stellen wir uns mal bitte ein Szenario vor, das es sicherlich in dieser oder ähnlicher Form häufiger zu finden gibt:

Ein Ehepaar im Rentenalter.
Die Kinder sind aus dem Haus, die Berufslaufbahn ist beendet, der Alltag könnte ruhig und eigentlich auch angenehm in bescheidenen Verhältnissen verlaufen.
Sie leidet schon seit vielen Jahren mehr oder weniger an immer wieder auftretenden depressiven Schüben, lehnt aber eine Behandlung konsequent ab.
Die depressiven Phasenintervalle werden immer kürzer, es manifestieren sich zunehmend Angstzustände, Panikattacken und soziale Phobien bestimmen zunehmend das Alltagsleben. Als Begleiterscheinung tritt eine als Messisyndrom bekannte Sammelwut und immer stärker ausgeprägte Unorganisiertheit auf.
Die Beziehung leidet darunter, ebenfalls sämtliche Sozialkontakte.
Massive körperliche Erkrankungen mit starken gesundheitlichen Einschränkungen werden seit Jahren als "normal" angesehen. Auch hier verweigert sie jegliche Behandlung.
Seit Jahren äußert sie immer wieder Suizidgedanken, mitunter erkennbar als emotionales Druckmittel instrumentalisiert.
In vielfältigen Gesprächen lehnt sie jede Hilfestellung ab und sehnt sich danach, dass "das alles endlich ein Ende findet".
Er leidet sehr unter der Krankheit seiner Frau. Er weiss nicht damit umzugehen und entzieht sich zunehmend, obwohl er sie liebt.
Sie verbringt die Tage im Bett, steht nachts auf und flüchtet sich zunehmend in Alkohol.
Die Wohnung verwahrlost.
Renovierungsangebote oder Hilfestellungen oder Verbesserungsvorschläge wehrt sie ab oder kann sie nicht akzeptieren.


So oder so ähnlich verlaufen unbehandelte Depressionen häufig.
Soweit zum Szenario.

In solchen Fällen kann man - aus der Ferne betrachtet - hingehen und erklären, dass das Verhalten der Frau von der Krankheit gekennzeichnet ist und sie nicht mehr in der Lage ist, selbst Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Hilfestellung bietet in solchen Fällen zum Beispiel der sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes.
Als Teil einer Behörde ist der sozialpsychiatrische Dienst zum Einen an eine Schweigepflicht, aber auch an die gesetzlichen Bestimmungen gebunden. Nach PsychKG besteht für derartige Notfälle die Möglichkeit, eine Person bei Gefahr für ihr eigenes Leben (und das ist der Fall, wenn Suizidgedanken geäussert oder eine Behandlung von schweren Krankheiten generell abgelehnt wird) auch gegen ihren Willen in ein psychiatrisches Fachkrankenhaus einzuweisen.
Dort wird eine heilende Behandlung nicht stattfinden können, sondern es kann dort nur Krisenintervention betrieben und Hilfestellungen angeboten werden, die eine Langzeit-Therapie einleiten sollen.

Weiter im Szenario:
Man kann davon ausgehen, dass die Frau im genannten Beispiel Bereitschaft zur Mitarbeit zusagt, um aus der Klinik entlassen zu werden, sich aber gegen jegliche langzeitliche Behandlung wehren wird.
Die Frau wird nach kurzem Aufenthalt entlassen werden (müssen) und kehrt dann nach Hause zurück.
Dort werden beide Ehepartner mit dem Gedanken leben, der Mann habe sie "in die Klapse gesteckt" - und dies ist auch die allgemeine Haltung beider zum Thema Psychiatrie.
Beide werden sehr unter diesem Gedanken leiden.
Voraussichtlich wird von Amtsseiten eine Betreuung für die Frau angestrebt und durchgesetzt. Dies wäre ein für beide unerträglicher Gedanke.
__________________
Alt wie `ne Kuh
lernst DU dazu?
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  #6  
Old 29.12.2012, 23:17
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Gut, habs mir vorgestellt. Aber was hat das nun mit Notfall-Handy Nummern zu tun?
Das ist ja eher ein langanhaltender Zustand und kein akuter "Notfall", in dem jemand benachrichtigt werden müsste. Und der Ehepartner weiß dann sicher eh Bescheid.

Meine Eltern (ebenfalls beide in dem Alter) haben eine spezielle Speicherung als unnötig abgelehnt. Mein Vater mit der Begründung, dass sie ja eh unsere Nummern im Portemonnaie mitführen und wir als Kinder im Notfall benachrichtigt würden.
__________________
Gruß,
Pilo



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  #7  
Old 01.01.2013, 18:03
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BluesB4Sunrise BluesB4Sunrise is offline
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Und täglich grüßt der Guttenberg...

Quote:
Originally Posted by Carefully View Post
Stellen wir uns mal bitte ein Szenario vor, das es sicherlich in dieser oder ähnlicher Form häufiger zu finden gibt:
Ein Ehepaar im Rentenalter.
...
Dies wäre ein für beide unerträglicher Gedanke.
(Zitat wurde sinnverfremdend verkürzt! )

Diesen Artikel habe ich in einem anderen Zusammenhang hier ins Forum gesetzt.
Die Verbindung zum aktuellen thread erkenne ich leider auch nicht.

Aus Gründen purer Eitelkeit würde ich mir aber wünschen, dass man auch hier Zitate kennzeichnet und den Urheber nennt.
Danke.

Gruß & angenehmes neues Jahr
__________________
If you´ve ever had the Blues, you´ve got a hole in your soul
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  #8  
Old 02.01.2013, 23:07
jozephine jozephine is offline
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jozephine befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Meine Eltern (ebenfalls beide in dem Alter) haben eine spezielle Speicherung als unnötig abgelehnt. Mein Vater mit der Begründung, dass sie ja eh unsere Nummern im Portemonnaie mitführen und wir als Kinder im Notfall benachrichtigt würden.
Meine damals 81-jährige Mutter hatte auch einen Zettel mit meiner Adresse sowie Handy-, Festnetz priv.- und Bürotelefonnummer im Portemannaie. Aus welchen Gründen auch immer war dieser Zettel nicht mehr vorhanden, als sie von einem Auto angefahren und verletzt in die Klinik gebracht wurde.

Fatalerweise konnte sie dem Klinikpersonal nur meinen Namen nennen, meine Adresse ( ich war kurz vorher umgezogen ) fiel ihr nicht ein. Da ich nicht im Telefonbuch stand, wandte sich die Klinik an die Polizei, die konnte dann über das Einwohnermeldeamt meine Adresse ermitteln und stand am Abend gegen 20 Uhr ( 5 Std. nach dem Unfall ) bei mir auf der Matte.

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser ... wäre es zumind. in diesem Fall gewesen. Ich hatte leider nicht ab und an nachgeschaut, ob der Zettel noch im Portemannaie war.
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  #9  
Old 04.01.2013, 23:49
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Carefully Carefully is offline
Carefully
 

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Meine Großeltern hatten auch nur einen Zettel! Ich bin Ansprechpartner seit ich denken kann.
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handy, ice, notfall, unfall

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