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Eigene Gedichte und freie Texte Wer gerne eigenes Gedankengut veröffentlichen oder freie Texte einstellen möchte, kann das gerne hier tun. Bitte unter Beachtung des Copyright's

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  #1  
Old 08.05.2008, 10:08
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...die wirklich schönsten und intensivsten Momente sind die, die sich mehr in Stillem und Schleichendem ergeben und sich somit auf ewig im Bewusstsein verankern... (V. Bydal)
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  #2  
Old 11.05.2008, 21:09
Unheilig_bln
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Schön wieder von Dir zu lesen. Mehr davon Denn es macht Freude.
Und wech
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  #3  
Old 12.05.2008, 20:17
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  #4  
Old 14.05.2008, 14:05
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Es schmeichelt mir sichtlich, wenn u.a. "Unheilige" Menschen Gefallen an meinen Zeilen, sowie an meinen Niederschreibungen finden. ´S zeigt mir doch, dass es immer wieder Seelen gibt, welche sich nicht vom tristen Alltag und der Schnell-Lebigkeit gefangen nehmen lassen, sondern sich doch hin und wieder auch dem Schönen, welches oftmals im Einfachen liegt, hingeben können.
Aus mir bis dato zahlreich im Postfache eingegangenen Zeilen entnehme ich durchaus desöfteren, dass ich hin und wieder beinahe verborgenes Gemüts- und Nervengut wohl zu stimulieren vermag, wobei es mir keineswegs darum geht, mich an etwaigen Beinah-Huldigungen zu ergötzen. Vielmehr empfinde ich die Freude in der Gesamtheit, mit dem Wissen, nicht allein mit teilweise recht sensiblen Adern durch´s Leben zu schreiten.

´S Beste für den Heutigen wünschend verbleibe ich an dieser Stelle mit ´nem lieben Gruss an alle Emotions-Duchzogenen unserer Tage....

Butterfly_Lady


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  #5  
Old 19.05.2008, 22:17
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  #6  
Old 25.05.2008, 12:30
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  #7  
Old 02.06.2008, 23:46
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  #8  
Old 23.06.2008, 22:37
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  #9  
Old 30.06.2008, 21:46
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  #10  
Old 02.07.2008, 22:44
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„Heute Morgen“

In der Früh, als ich erwachte, umspielten mich die Gedanken: „Wie wird mein Tag?“. Mir den Schlaf noch aus den Augen reibend, trotte ich recht unsicheren Schrittes gen Bad. Die Kühle der Fliesen reisst die noch letzte Bettwärme aus meinem deswegen kurz erschauderndem Leib. Mich dennoch der letzten Gemütlichkeit, der vergehenden Ruhe der Nacht hingebend, lasse ich mich abhockend auf der Toilette nieder und verrichte erste kleinere Notdurft, wobei mich ein leise klickendes Geräusch der automatischen Badezimmerentlüftung daran erinnert, mich doch in den nächsten Momenten in die Küche zu begeben, um den Kaffee anzusetzen, dessen mildes Aroma dann, wie allmorgendlich, die drei Räume meiner teils recht stilvoll eingerichteten und farblich aufeinander abgestimmten Wohnung in ein sonntagsähnliches Flair verwandelt.
„Auch das noch….das Klopapier ist alle.“ Gerade dies´ noch so denkend, schweifen meine Blicke im Bad umher, um nach einer Alternative zu suchen, welche sich mir dann; zum Glück; auch in Form einer schon unwirsch geöffneten Packung Taschentücher bietet. Eine gewisse Erleichterung macht sich infolge dessen in mir breit und sogleich führt mich mein Weg nochmals in mein durch Jalousien abgedunkeltes Schlafzimmer, um mein Handy zu holen, mit dem ich mich dann zum Späteren daran erinnern lasse, mir nun fehlendes Klopapier aus dem Supermarkt zu besorgen. „Supermarkt“ …früher hiess es ja noch Kaufhalle bzw. Konsum, doch im Wandel der Zeit scheint wohl mehr amerikanisiert zu werden, als dass man sich dessen im Verlaufe des Alltags bewusst ist und mehr und mehr nimmt diese Sprache der Kunst und Coolness überhand.
Immer wieder leicht gähnend treibt es mich an der neben der Schlafzimmertür befindlichen, und sich vom hell laminierten Flur abhebenden, dunklen Garderobe Richtung Küche vorbei, wobei mir auffällt, dass ich den Boden auch mal wieder absaugen könnte, was aber doch bis zum Nachmittag warten kann. Auch die Ansammlung meiner Schuhe, sowie die Garderobe selbst winseln danach, sich wieder in einem ordentlich wirkendem Bild zu präsentieren, welches in den letzten Tagen mehr und mehr recht still aus Bequemlichkeit, um nicht zu sagen aus Faulheit, zerfiel.
Die Küche betretend, tätschele ich nach dem Lichtschalter, den ich aber auch nur so kurz zu betätigen weiss, bis dass ich die Jalousien auf halbe Höhe hochzog, damit ich mir nicht mit gleich allzu viel Tageslicht die Augen verblitze. Mit halbem Blick das Wetter und das digitale Thermometer auf dem Fensterbrett erfassend, wird mir klar, dass es an diesem 2.Juli-Mittwoch wieder ein heisser und mir gerade dann in den Mittagsstunden unerträglicher Tag zu werden scheint.
Den Kaffee angesetzt und diesen nun unregelmässig leise durch die Maschine laufen zu hören, geh ich ins Wohnzimmer, um auch hier den Tag willkommen zu heissen, wobei ich mit langsam in mir ansteigender Kraft die Jalousien bis zum Anschlag nach oben ziehe und sich mir das Bild eines gepflegten Balkons bietet. Doch erst seit gestern gestaltet sich dieser im Anblick so, da ich mir ja mehr im Spontanen frischlaubgrünen Kunstrasen zulegte, um meine Kaffee-Ecke für mich selbst zu verschönern, denn allzu oft sitze ich doch in den Monaten des Frühjahrs und gerade jetzt im Sommer draussen, um dort den Gedanken des Alltags und des Lebens zu frönen, aber auch nachzuhängen.
Nach der auf dem holzumrahmten Fliesentisch liegenden Fernbedienung greifend, schalte ich den Fernseher und die Stereo-Anlage ein. Letztere auch nur aus dem Grund, da ich mich selbst aus reinem Interesse die letzten Jahre rein hör- und klangtechnisch selbst multimedial verwöhnte und mir so auch immer das mehr oder weniger Neueste, soweit in mir erschwinglichem Rahmen, zulegte.
Das Frühstücksfernsehen gesucht und gefunden, setze ich mich auf meine königsblaue Velours-Couch und greife nach der mir gestern erst gekauften Schachtel Zigaretten, um mich diesbezüglich allein schon für mein Aufstehen an diesem Tage zu belohnen. Normalerweise gestaltet es sich in der Früh so, dass ich mir meine Zigaretten selber mit Tabak und Hülsenutensil zusammenbastele, doch da nun vom Vortag fünf Stück über blieben, kann ich mir dies´ bis zum Verlassen der Wohnung ersparen, wobei ich jetzt schon mehr als gut weiss, dass ich mir auch zum Heutigen eine Schachtel kaufen werde. Warum auch nicht… mein Portemonnaie gibt es ja noch mehr als gut her. Und ein Mal ist kein Mal. Das sage ich mir zwar noch oft in den ersten Tagen eines neuen Monats; doch was soll´s.

Ein von mir entferntes, glucksendes Geräusch verrät, dass der Kaffee nun fertig ist. Endlich. Was ist auch ein Morgen ohne einen Solchen und der ersten Zigarette dazu? Im Jargon mag man ja vom so genannten Nutten-Frühstück sprechen, nur ist es in den letzten Jahren zur Gewohnheit geworden, mich so in den ersten Momenten eines Tages zu ernähren. Die gerade erst angezündete Zigarette klemme ich zeitgleich im Erheben in den Aschenbecher, in dem noch drei abgerauchte und zerdrückte Stummel vom Vorabend liegen. Es ist schon widerlich, wenn man kalten Rauch an einem Morgen im Zimmer vernehmen muss und mehr an eine alte Bahnhofskaschemme der Vorstadt erinnert wird. Irgendwie jedoch muss ich es gestern Abend vergessen haben, den Ascher auszuleeren. Noch barfuss über den Teppichboden des Wohnzimmers, über das kühle Laminat des Flurs schlurfend, gehe ich abermals in die Küche, spüle mir die orange-farbene Billig-Thermoskanne aus und fülle mir das frisch gebrühte dunkle Heiss ab. „Mein Gott, heute habe ich aber auch nicht gerade meinen Ruhigsten.“ Zittrig in dem Augenblick noch so gedacht, giesse ich mir versehentlich etwas heissen Kaffee auf meine rechte Hand. „Scheisse!“ Stattdessen diese zu kühlen, lutsche ich mir die Tropfen Kaffee von meiner Hand und trockne sie an mir herabgleitend an meinem noch unbehos´ten Oberschenkel ab. Auf dem Rückweg, mit der Kanne und einer weissen Arcopal-Tasse in der Hand, vernehme ich das dumpf wirkende Gedudel des Fernsehers, der mit einer recht monotonen Männerstimme den Wetterbericht von sich gibt. Wie ich mir dachte; es wird heute heiss. Und auch die folgenden Tage sollten nichts Anderes hergeben, was für die Jahreszeit zwar typisch ist, jedoch nicht im Einklang zu meinem Wohlbefinden steht. Es ist schon manchmal ein Kreuz, an Kreislaufproblemen zu leiden. Der kurzzeitige Gedanke an die spätere Mittagsglut lässt mich beim Zurückkehren ins Wohnzimmer die Entscheidung fällen, dass ich heute wieder etwas Luftiges anziehe.
Nun - in mir nicht Privatem werde ich sicherlich keinen Rock und auch kein Kleid anziehen. Daher sollte das von gestern Getragene auch heute erneut zum Einsatz kommen, zumal kaum wer wirklich darauf achten wird, weil es in der Farblichkeit alles andere als auffallend ist. Schlichter beigefarbener Pulli zu dunkelblauer Jeans hat sich noch nie gebissen, es sei´ denn, man hat nicht die Figur, um eine gewisse Linie in diesem Outfit beizubehalten.
Wieder auf die Couch setzend, ziehe ich letztmalig an meiner nun sich schon von selbst gerauchter Zigarette und fluche zeitgleich insgeheim, dass die Zuckerdose, ausserhalb meiner Reichweite, auf dem Fernsehschrank steht. Nochmals hochmühend beuge ich mich vor und greife mit ausgestrecktem Arm nach dem von mir Gewünschtem, da es für mich in der Früh kaum etwas Schlimmeres gibt, als ungesüssten Kaffee. Den übergebliebenen Filter meiner Zigarette drücke ich aus, zuckere meinen Kaffee und gehe im selbem Moment ins Badezimmer, um mich, zuwider der Ansicht einer grossen Allgemeinheit, doch recht schnell gut tageslichttauglich für die Öffentlichkeit erscheinen zu lassen.
So die Morgentoilette hinter mich gebracht, verlasse ich das Bad, dabei jedoch im Spiegel der Flurgarderobe feststellend, dass die Zahncreme wohl nicht dort blieb, wo sie ihre Wirkung entfalten sollte. Mit einem gekonnten Wisch meiner noch warmfeuchten Hand, weiss ich dem entgegen zu wirken und tapse leichtfüssigen Schrittes ins Wohnzimmer auf die Couch. Einen Schluck meines Kaffees geniessend, greife ich hinter mich und ziehe ich mir meine Sachen an meine Seite, um mich im selben Moment mit diesen zu kleiden. Immer wieder wandert mein Blick auf die flimmernde Mattscheibe, um einige Fetzen an Aktualität mit in den Tag zu nehmen und wie jeden Morgen stelle ich dabei fest, dass an sich nichts Neues vermeldet, sondern in der Welt Geschehenes vielmehr nur anders verpackt wird, weil man ja als Gewohnheitstier doch arg ins Schlingern geraten könnte, wenn abrupt Unvorhergesehenes über Nacht passiert.

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