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Politik & Wirtschaft - News Wichtige Themen unserer Zeit * Aktuelles * Diskussionen rund um diese Themen

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  #1  
Old 11.02.2013, 17:55
bosn bosn is offline
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bosn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Default wir waren Papst....

aus Krankheitsgründen hat Benedikt die Größe, sein Amt aufzugeben. Die RKK hat sich unter ihm nicht weiter entwickelt, der heutigen Welt nicht genähert. Frauen, Homosexualität, AIDS, Mißbrauch in der Kirche, viele Probleme bleiben unkommentiert/ungelöst nach seiner Papstzeit. Die unbeschreibliche Geschichte um die vergewaltigte Frau in Köln noch im Kopf, was bleibt ? Wird sich was ändern ? Ich denke nicht. Es liegt eben nicht nur an einer Person, die Institution ist zu alt und überlebt,
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  #2  
Old 11.02.2013, 20:44
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Originally Posted by bosn View Post
aus Krankheitsgründen hat Benedikt die Größe, sein Amt aufzugeben. Die RKK hat sich unter ihm nicht weiter entwickelt, der heutigen Welt nicht genähert. Frauen, Homosexualität, AIDS, Mißbrauch in der Kirche, viele Probleme bleiben unkommentiert/ungelöst nach seiner Papstzeit. Die unbeschreibliche Geschichte um die vergewaltigte Frau in Köln noch im Kopf, was bleibt ? Wird sich was ändern ? Ich denke nicht. Es liegt eben nicht nur an einer Person, die Institution ist zu alt und überlebt,
Immerhin ist es DasErsteMal (zumindest seit 700 Jahren), dass ein Papst zurück getreten ist!
Ich denke, Papst sein ist auch GLAUBE etwas verändern zu können!?
Respekt!
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  #3  
Old 12.02.2013, 20:07
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Originally Posted by bosn View Post
Wird sich was ändern ? Ich denke nicht. Es liegt eben nicht nur an einer Person, die Institution ist zu alt und überlebt,
Zuerst mal:
Respekt an Herrn Ratzinger! 700 Jahre lang hatte kein Vertreter Gottes auf Erden den Mumm in den Knochen, zu sagen, dass er einfach zu alt für den Job ist. Das liegt vermutlich daran, dass die meisten diese Stelle erst angeboten bekamen, als sie längst schon ins Rentenalter eingetreten waren und so eine Position als Papst sich nicht nur ganz gut in der Vita macht, sondern auch der Eitelkeit schmeichelt.

Und da genau liegt auch der Hase im Pfeffer, bzw. stehen die Katholen auf verlorenem Posten:
Wenn man die Stelle des Glaubenlenkers und -reformators und die des Kirchen-Modernisierers immer nur mit Rentnern und weltfremden Hardlinern besetzt, darf man sich nicht wundern, wenn die Herren mit dem mittelalterlichen Tagesgeschäft so überfordert sind, dass für eine längst fällige Firmenumstrukturierung und Entwicklung neuer Marketingstrategien auf Basis einer fundierten Zielgruppenanalyse in der Altergruppe der 10-60jährigen einfach keine Kraft bleibt...

Fakt ist:
Der katholischen Kirche laufen die Anhänger weg, hin zu anderen Glaubensrichtungen, denn der Mensch braucht einfach eine Religion - und sei es der Atheismus, Bodybuilding oder Online-Pokern.
Herr Ratzinger sagte u.a., er gebe den Job auf, weil er dem Tempo der Zeit nicht mehr gewachsen ist.
Dies sollte man als deutliches Signal eines exzellenten Kenners der Materie deuten und dringend einen jüngeren Mann zum Papst wählen!
Herkunft, Hautfarbe und eventuelle Seligsprechungen durch befreundete Lobbyisten sind da meines Erachtens vollkommen nachrangig - aber das bleibt wohl mein frommer Wunsch.
Da Herr Ratzinger ab März seinen restlichen Lebensabend gemeinsam mit seinem langjährigen Sekretär in einem Frauenkloster verbringt, könnte man bei der Gelegenheit zunächst mal die Themen "Zwangshomosexualität und andere Persönlichkeitsstörungen als natürliche Reaktion aufs Zölibat" und "Gleichberechtigung der Frau als natürliche Reaktion auf den Zeitgeist" aufgreifen. Sozusagen als Überleitung zu den ernsten Glaubens-Themen, wie "Schrittweiser Totalausfall der christlichen Werte in kapitalistischen Gesellschaftsformen" oder "Warum ist der Islam eigentlich weltweit die weitaus erfolgreichere Religion, obwohl er uns wesentlich rückständiger zu sein scheint?"


Ich wünsche Herrn Ratzinger noch ein paar angenehme Tage mit seinem Lebensabschnittsgefährten und seinen Cheerleadern.

Und ich wünsche seinem Nachfolger Mut zur Modernisierung; Ausdauer, sie auch umzusetzen und die Durchsetzungskraft, glaubensbewahrende Hardcore-Katholiken, die sich vor lauter Glaubensbewahrung schlimmer benehmen als der Antichrist persönlich, aus dem Vatikan zu verbannen.
__________________
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  #4  
Old 12.02.2013, 22:06
Hallihallo Hallihallo is offline
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Originally Posted by BluesB4Sunrise View Post
Zuerst mal:
Respekt an Herrn Ratzinger! 700 Jahre lang hatte kein Vertreter Gottes auf Erden den Mumm in den Knochen, zu sagen, dass er einfach zu alt für den Job ist. Das liegt vermutlich daran, dass die meisten diese Stelle erst angeboten bekamen, als sie längst schon ins Rentenalter eingetreten waren und so eine Position als Papst sich nicht nur ganz gut in der Vita macht, sondern auch der Eitelkeit schmeichelt.

Und da genau liegt auch der Hase im Pfeffer, bzw. stehen die Katholen auf verlorenem Posten:
Wenn man die Stelle des Glaubenlenkers und -reformators und die des Kirchen-Modernisierers immer nur mit Rentnern und weltfremden Hardlinern besetzt, darf man sich nicht wundern, wenn die Herren mit dem mittelalterlichen Tagesgeschäft so überfordert sind, dass für eine längst fällige Firmenumstrukturierung und Entwicklung neuer Marketingstrategien auf Basis einer fundierten Zielgruppenanalyse in der Altergruppe der 10-60jährigen einfach keine Kraft bleibt...

Fakt ist:
Der katholischen Kirche laufen die Anhänger weg, hin zu anderen Glaubensrichtungen, denn der Mensch braucht einfach eine Religion - und sei es der Atheismus, Bodybuilding oder Online-Pokern.
Herr Ratzinger sagte u.a., er gebe den Job auf, weil er dem Tempo der Zeit nicht mehr gewachsen ist.
Dies sollte man als deutliches Signal eines exzellenten Kenners der Materie deuten und dringend einen jüngeren Mann zum Papst wählen!
Herkunft, Hautfarbe und eventuelle Seligsprechungen durch befreundete Lobbyisten sind da meines Erachtens vollkommen nachrangig - aber das bleibt wohl mein frommer Wunsch.
Da Herr Ratzinger ab März seinen restlichen Lebensabend gemeinsam mit seinem langjährigen Sekretär in einem Frauenkloster verbringt, könnte man bei der Gelegenheit zunächst mal die Themen "Zwangshomosexualität und andere Persönlichkeitsstörungen als natürliche Reaktion aufs Zölibat" und "Gleichberechtigung der Frau als natürliche Reaktion auf den Zeitgeist" aufgreifen. Sozusagen als Überleitung zu den ernsten Glaubens-Themen, wie "Schrittweiser Totalausfall der christlichen Werte in kapitalistischen Gesellschaftsformen" oder "Warum ist der Islam eigentlich weltweit die weitaus erfolgreichere Religion, obwohl er uns wesentlich rückständiger zu sein scheint?"


Ich wünsche Herrn Ratzinger noch ein paar angenehme Tage mit seinem Lebensabschnittsgefährten und seinen Cheerleadern.

Und ich wünsche seinem Nachfolger Mut zur Modernisierung; Ausdauer, sie auch umzusetzen und die Durchsetzungskraft, glaubensbewahrende Hardcore-Katholiken, die sich vor lauter Glaubensbewahrung schlimmer benehmen als der Antichrist persönlich, aus dem Vatikan zu verbannen.
Wir sind nicht mehr Papst!

Wenn Papst Benedikt, erstmalig nach 700 Jahren zurück tritt, was ich befürworte, hätte er auch anderweitig Zeichen setzen können:
Frauenpriestertum, Abschaffung des Zölibats und vieles mehr

Ich hoffe auf frischen Wind in der Kirche!
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  #5  
Old 15.11.2013, 20:20
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vielleicht werden wir ja mal wieder papst
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  #6  
Old 19.11.2013, 18:44
joanne joanne is offline
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als Benedikt noch Joseph Kardinal Ratzinger war, hatte ich einen kurzen Briefwechsel mit ihm. Ich war höchst enttäuscht über den "neuer
Katechismus für Kathbeigetragen hat. (bin nicht kathol.) Ich monierte, dass von den etwa 700 Seiten (nichtZeilen!) gerade mal 25 sich mit dem verhältnis des menschen zum mitgeschöpf Tier befasse. Ich gab mehrere beispiele an, aus
denen ersichtlich war, wieviele grausamkeiten,
als " Tradition" verbrämt, von der Kath. Kirche geduldet würden. Diese Greuel finden beson-
ders in den südlichen Ländern Europas statt.
Da ist natürlich der Stierkampf; dann das Steinigen -ein "Spiel" für Kinder- der, an Bäume
angebundenen Tiere; wessen Wurf das Tier
endlich erlöst, darf es als Preis mit nehmen. Ich
weiß nicht, ob oder was noch heute von diesen
und anderen Tierquälereien besteht, ist mir
nicht bekannt, aber damals waren sie noch er-
laubt an Tagen, die der Ehrung, vom einen oder
anderem Heiligen gewidmet waren. Hier hätte
ein Machtwort der Kirche gesprochen, bzw.
schriftlich ausgesprochen werden müssen.
Die Antwort auf mein Schreiben war sehr unbe-
friedigend und auf mein weiteres schreiben zum
selben Thema und gestellten Fragen erhielt ich
dann keine Antwort mehr.
Ich bringe dieses Erlebnis ein, weil zu jener Zeit
bereits bei vielen Bürgern schon längst die Ge-
wissen aufgewacht waren und die sich deshalb
für des Schutz unserer MITGESCHÖPFE einsetz-
ten. Da wäre es durchaus an der Zeit gewesen, als Verfasser eines "neuen" Leitfaden(Katechis-
mus')" auf dem Gebiet des Umganges mit Tieren etwas zu verbessern; als Papst natürlich
hätte er dazu erst recht jede Autorität besessen.
Sehen wir mal, was nun geschieht in Rom!
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  #7  
Old 21.11.2013, 08:48
hrolf50 hrolf50 is offline
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joanne, dann schreib doch mal an den jetzigen papst
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