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Politik & Wirtschaft - News Wichtige Themen unserer Zeit * Aktuelles * Diskussionen rund um diese Themen

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  #11  
Old 15.03.2008, 12:49
Sub-til
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Reden trotz aller Kritik

schön das mal jemand alles zusammen sammelt... aber das ist eine Bestandsaufnahme von Teil Fakten ... jo ned mehr ned weniger

ist so das subventionstöpfchen im ÖD nicht beseitigt sonden nur um benannt und /oder Verschoben werden ist auch solange ich mich mit Politik befasse nichts ungewöhnliches...
Das Verwaltung scheinbar verschlankt wird aber diese Nasen dann ohne Aufgaben weiter ihre Kohle bekommen ja ist so ist beamtenrecht

ja 1€ Jobs sind menschenverachtend
Ja es gibt menschen die sich ihren Stolz bewahren und arbeiten obwohl sich sich damit nicht wirtschaftlich bewegen und denoch staatliche Unterstützung brauchen. oder präziser ein Geschäft würde in der Lage zu gemacht. aber auch nix neuen das gabs 1985 schon ...


So und jetzt? was soll sich wie wann ändern?
hört doch auf zu sülzen das dieses oder jehnes ja soooo erschreckend oder euch sooo betroffen macht ... wo sind Ideen oder Stategien wie man es ändern kann... wenn ihr da welche im Kopf habt, dann begeistert andere dafür, bringt eure Ideen und Konzepte ein...
Versucht das sie umgesetzt werden ... dann habt ihr was gekonnt und nicht mit Copy and paste irgendwelcher tagespolitscher Artikel von DPA oder reuters... Und danach wehklagen .... und eines könnt ihr glauben, wer des ned in der zeitung / medien liest, wird sicher es auch hier nicht lesen wollen / respektive lesen .. die meisten wollen hier simpel Spass und abschalten...

und noch etwas das was ich hier nieder schreibe ist nicht allgeingültig sondern stumpf meine Sicht der Dinge...so wie das gejammer eure Sicht der Dinge ist... nur jammerlappen braucht es in D ned, sondern Leute die ihren Arsch bewegen und wissen wo sie bewegen können ...

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  #12  
Old 15.03.2008, 14:18
tigerbobb tigerbobb is offline
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Daumen runter

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Originally Posted by Sub-til View Post
Das Verwaltung scheinbar verschlankt wird aber diese Nasen dann ohne Aufgaben weiter ihre Kohle bekommen ja ist so ist beamtenrecht
Das kann nur jemand schreiben, der keinerlei Ahnung von den Aufgaben und dem Beamtenrecht hat.
Wieder eine Verallgemeinerung? Könnte aber auch Neid sein
PS: das Setzen von Satzzeichen könnte hilfreich sein

Quote:
.... und eines könnt ihr glauben, wer des ned in der zeitung / medien liest, wird sicher es auch hier nicht lesen wollen / respektive lesen .. die meisten wollen hier simpel Spass und abschalten...
Stimmt! ...hatte ich bereit angemerkt.
__________________
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  #13  
Old 15.03.2008, 15:26
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BlackDesaster BlackDesaster is offline
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Moin

Ich mich verunsichern lassen? Von wem? Von einem „sub-til“ oder sonstigen – har har? Hobo, hab` keine Panik.

Es spielt doch letztlich gar keine Rolle was man hier (im Forum) zu welchem Thema schreibt. Ob Links- oder Rechtslastig, ob Neoliberal oder sonst was – irgendwo gibt´s immer einen der nicht das zur Debatte stehende Thema, sondern den Verfasser/Autor dessen verunglimpfen, verarschen oder gar denunzieren und bloß stellen will. Ja ja – so sind sie, die Demokraten.

Dann kommen schlaue-provokante Sprüche – wo denn die konstruktiven Vorschläge blieben um angebliche „Missstände“, die ja in Wahrheit gar nicht vorherrschen, denn nach wie vor ist überall Friede, Freude, Eierkuchen und einwandfreier Wohlstand auf exzellentem Niveau – zum Besseren zu wenden, usw. etc.

Und dass die Tagespresse landauf landab sowie diverse Polittalks im TV sich in den letzten Wochen verstärkt um das Thema der
  • Altersarmut,
  • um ungerechte Kapitalverteilungen,
  • um Steuersünder aus den Reihen der vorbildlichen Vorstände der Großkonzerne (Liechtenstein, etc.),
  • um Hartz IV- Bezieher trotz „Einkommen“
  • Kinderarmut,
usw. usw. kümmert
– scheint für gewisse Leute im Forum (und wahrscheinlich auch für viele andere im Lande) wohl ebenso übertrieben und eine Lüge zu sein so ähnlich wie die Judenvernichtung im 3. Reich – oder?

Ja ja – der Neoliberalismus greift um sich – und die, die ihn sich leisten können (oder so tun als ob) kritisieren mit Häme, mit Arroganz und Verachtung den Rest des Landes ohne zu beachten, dass es auch Leute gibt die den Neoliberalismus für ihr gar nicht mal übles Einkommen brauchen aber eine ungleich größere Anzahl, für die er geradezu "tödlich" ist. Genau das ist es, was ich zutiefst verurteile. Diese Ignoranz und Demütigung anderer zur Verherrlichung des eigenen glorreichen Egos.

Geil – Deutschland, lieb Vaterland.

Saludos – BS77

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  #14  
Old 15.03.2008, 16:25
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Pilot040 Pilot040 is offline
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Das zeigt nur wieder einmal mehr, dass sich Politik nur schwerlich in Internet-Foren diskutieren und noch weniger "machen & gestalten" lässt.

Ist leider so.... da werden immer und immer wieder kreuz und quer themenfremde Auszüge und Aussagen zitiert, Halb- oder gar Unwahrheiten als "Fakten" ausgegeben und verallgemeinert und eine Diskussion verkümmert dadurch schnell zur typischen "Stammtisch-Parolen-Mentalität" ab 1,5 Promille aufwärts. Auch da findet dann ja Jeder irgendwann einen Grund, sich über "unfähige Politiker", "faule Beamte" alles und Jeden sowie das ach so böse und schlechte Land "Deutschland" aufzuregen.

Überall sonst auf dr Welt ist es dann ja angeblich besser als hier....
Achja? Wo denn bitte? Die Frage kann ich in derartigen Zusammenhängen nur immer wieder stellen.
Wo gibt es derzeit ein Land auf der Erde, dass all unsere hiesigen "Vorzüge" gleichzeitig in sich vereint?
Um nur einige Punkte zu nennen:
"Keinerlei Kriegsaktivitäten seit Jahrzehnten", "eine halbwegs politisch stabile Lage ohne Putschversuche, gewalttätige Bürgeraufstände etc. auf den Straßen", "eine soziale Absicherung und Versorgung durch versicherungen und Staat, die ihresgleichen sucht", "keine aktuelle Bedrohung durch extreme Wetterlagen wie die Hitzeperioden und Waldbrände in Süd-Europa etc., die ständigen Tornados/Hurricans in den USA und anderen Teilen der Welt " ....usw usw usw...man könnte es fast endlos weiterführen.
Wo gibt es diese "Sicherheit" wie hier?? Aber "überall woanders" ist es ja soooo viel besser als hier. "ha ha ha" kann man da nur sagen.

Geht mal in ein anderes Land...es muß nicht mal das berühmte "Auswandern in die USA" sein...wenn da die angesparte Kohle aufgebraucht ist, ist Schluß mit lustig. Da hilft niemand mehr...kommt kein "Staat" und bietet Unterstützung an.....sondern ab da ist der pure "Kampf um's Überleben" mit Suche nach der nächsten Mahlzeit angesagt! Das juckt dann keinen....du kriegst höchstens noch nen Tritt in den Ar** oder man raubt Dir die letzten 50 Cent auch noch aus der Tasche, weil der Andere noch weniger hat...

Aber es ist ja alles sooooo schlecht hier....es kommen einem echt die Tränen wenn man manches liest. Und ja Tigerbobb...erstrecht wenn man manche "Beamte" jammern hört...denen es ja auch soooo schlecht geht.
Übrigens: Es gibt sie wirklich, diese "Fehlauslastung von Beamtenposten" die hier jemand ansprach. Kannst Du öfter mal sehen, nachlesen oder die Statements von den Betroffenen im TV hören.
Und diese betroffenen Beamten leiden darunter, dass sie täglich Stapel an Zeitschriften mitbringen müssen und nichts zu tun haben, aber trotzdem Kohle dafür bekommen. Das ist sicher alles andere als "beneidenswert", lässt sich aber laut dereren Vorgesetzten derzeit durch unsere deutsche Behördenstruktur nicht gänzlich abstellen. Durchschnittlicher täglicher Arbeitsaufwand der Betroffenen liegt da derzeit wohl bei 30- 60 Minuten echter Arbeit, alles andere ist "absitzen" ...die restlichen 6-7 Stunden.
Und diese Leute fühlen sich ganz sicher nicht wohl dabei. Dennoch dürften auch diese Fälle noch eher die Ausnahme sein. Denn ohne eine Lanze für Beamte brechen zu wollen (dafür ärgere ich mich selbst öfter mal über welche...) muß ich sagen, dass ich auch reichlich freundliche, arbeitswillige und kompetente Beamten kennen gelernt habe.
Es gibt halt immer "solche und solche"..aber man sollte sicher nicht alle über einen Kamm scheren. Und kurz zurück zum Titel des Threads:
Hartz IV nach SGB II trotz Bematenstatus oder "Geringlohn" geht nicht, das nur nebenbei.
Es gibt bei Bedarf zwar zusätzlich Unterstützungen...das ist wohl richtig. Entsprechen dann etwa den bisherigen zugezahlten "Sozialleistungen".
Aber das darf nicht mit dem "klassischen" Hartz IV bei Erwerbslosigkeit bzw. nach dem, 2. SG-Buch verwechselt werden. Anders wäre es bei 1-Euro und Mini-Jobs, nur halt umgekehrt. Dort ist die Basis nicht eine Festanstellung plus Zuzahlung.
Das wird leider auch oft verwechselt. Lebt Jemand unter dem festgelegten Existenzminimum, hat er potentiell erstmal Anspruch auf Hilfe. Aber nicht jede finanzielle/r Hilfe/Anspruch ist = Hartz IV...
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Gruß,
Pilo



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  #15  
Old 16.03.2008, 00:35
tigerbobb tigerbobb is offline
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Idee

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Originally Posted by Pilot040 View Post
Durchschnittlicher täglicher Arbeitsaufwand der Betroffenen liegt da derzeit wohl bei 30- 60 Minuten echter Arbeit, alles andere ist "absitzen" ...die restlichen 6-7 Stunden.

Das solltest Du in die Witz-Rubrik verschieben. Ich weiß nicht, woher Du diese Zeiten hast. Du meinst sicherlich den Lehrer, der wegen "Nichtauslastung" geklagt hatte.
Es ist schon erschreckend, was für Vorstellungen über das Beamtentum herrschen. Die gerade laufenden Tarifverhandlungen bzw. das Angebot der Arbeitgeber -was eine reine Mogelpackung ist- zeigen, was die Arbeit (!!) der Beamten nach einigen Fast-Nullrunden wert ist.
Wie im jedem Berufsstand gibt es auch hier scharze (faule) Schafe. Einen Handwerker kontrolliere ich auch.Denn zu gerne wird auch 1 Std. mehr aufgelistet, was diesem wiederum eine längere Pause auf meine Kosten bescheren würde.
Politische Diskussionen hier im Forum zu führen ist fast unmöglich - da stimme ich dir zu. Aber Vorurteile/Verallgemeinerungen (Du scherst ja nicht alle über einen Kamm ) und Phantasiezahlen und -zeiten von sich zu geben....DAS finde ich ...xxxx-(ZENSUR)-....
Soviel von mir nun zu diesem Thema
.
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  #16  
Old 16.03.2008, 01:54
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Dann solltest Du noch mal richtig lesen. Ich habe mitnichten verallgemeinert und es war auch nicht von Lehrern die Rede.
Auch sind es weder Phantasiezeiten oder -zahlen, sondern wurden und werden offiziell von Betroffenen ebenfalls so genannt und in den Medien gezeigt. Tut mir ja leid, dass du Dich scheinbar so vom "Beamtentum" betroffen und angesprochen fühlst, es so vehement verteidigst.
Aber die davon Betroffenen werden es vermutlich nicht so spaßig sehen und leiden im Gegenteil nach eigener Aussage eher unter dieser Untätigkeit.
Das soetwas (zum Glück) nicht die Regel ist, schrieb ich ja oben.
Trotzdem gibt es sie noch zuviel..und scheinbar immer häufiger durch behördliche Fehlstrukturen und da man sie nicht gänzlich entlassen kann.
Ein Angestellter beipielsweise hätte in selber Situation mangels "Tragbarkeit" bzw. Auftragslage schon seine Papiere bekommen...das nur mal nebenbei.
Es ging bei den öffentlich gemachten Fällen übrigens jeweils um Sachbearbeiter, also keine Lehrkräfte etc. Dort wirds in Zukunft mit der "Verbeamtung" ja eh schwieriger bis unmöglich.
Das es dabei aber auch nicht um z.B. ohnehin teils fehlende Polizeibeamte etc. geht, ist glaub ich klar. Im letzten gezeigten Fall gings glaub ich um eine Baubehörde, bin aber nicht sicher. Irgendwas in der Art.
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Gruß,
Pilo



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  #17  
Old 16.03.2008, 07:30
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Lächeln Staat zahlt

Hallo Blacky,denkst Du,Harz 4 bekommen zuviel?Ich bin Anfang 60,inzwischen Vorruhestand,hab vieles versucht und schlafe trotzdem nicht,sind wir nicht genug gestraft von diesem Staat?Wir alle haben ehrlich gearbeitet und sind nur durch Umstände in diese Lage geraten,jedenfalls kann man von diesem Satz kaum leben und ich weiss,auch die arbeiten ,werden besch---,
Ich sah gestern einen Fernsehbeitrag bei Brandenburg,der das zeigte,wie es wirklich ist:Indirekt,man muß s eine Scham überinden,um überleben zu können.
Es ging dort um Menschen aus allen Schichten,die sich endlich dazu durchrangen,zur Tafel zu gehen um dort Essen zu bekommen,um nicht zu verhungern"
Das es dazu in diesem Staat kommt,ist eine große Schande,statt zuviel Geld für Rüstung auszugeben,die Amis im Krieg zu unterstützen,+sollte das Geld für soziale Zwecke ausgegeben werden,und auch die arbeitenden Menschen,die ihre Arbeit,möchte nicht wissen,wie sie Teilweise in den Betrieben vom Arbeitgeber behandelt werden,für viele sind sie ja nur Zweck zum eigenen Leben in Saus und Braus,.
Das ist eine Schande.
Manche Arbeitgeber mögen sozial eingestellt sein,sind wenige.
Es sind die arbeitenden Menschen,die die Werte schaffen und sich den Buckel krumm arbeiten,
Für alle sollte es eine bessere Lösung geben.Und den Herr Harz und Genossen,den hätteman zur Kasse bitten sollen,ihn auf Harz 4 setzena,alles andere ihm und den anderen,die Scheiße bauten,wegnehmen und verteilen sollen oder dem Fiskus zuführen sollen.
Und wenn nun ein Arbeitgeber jammern,na,ja.
Aber leider halten arbeitende Menschen und die bereits ausgegrenzten Menschen nicht richtig zusammen,es sollte mal wieder auf der Straße brummen,aber so richtig und sich nicht immer sage,das können wir doch nicht ändern,also,wir alle sollten was tun,nicht nur zusehen und auch Ehrenamtsarbeit,ich mache das im Tierschutz etwas,soweit ich das kann,das sieht dochkaum jemand ,aberichdenke,das kann ein bischen helfen,aber nicht überall.
Freundlich Mienelie
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  #18  
Old 16.03.2008, 08:51
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Moin – Pilot

Nö – sehe ich nicht so. Politik passt sehr wohl in ein Internetforum und hat viele Interessenten.
Nur – wie gehe ich bzw. der Forenteilnehmer damit um? Das ist die Frage. Der Kern des Themas wird von einigen nicht mehr gesehen und man hat nur noch den „subtilen“ oder auch offensichtlichen Wunsch den Autor eines Beitrags zu verunglimpfen. Dann gleitet die Sache ab, wird unansehnlich und primitiv.

Vielleicht nur so viel noch:
Es ist meines Erachtens unseriös bzw. kein annehmbares Alibi zu behaupten – dass es in den meisten Ländern dieser Welt (z.B. USA, mittlerer und ferner Osten, Südamerika und von Afrika gar nicht erst zu reden) und somit in den meisten Belangen mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerrechten noch schlechter ist als zur Zeit bei uns. Das ist sicherlich unbestritten so, doch es geht in diesen Fragen um dieses Land und nicht um andere (leider betrübliche) Umstände.

Hier wurden einst unter mühsamen und schwierigen Bedingungen Bürgerrechte und Gewerkschaften etabliert, die den Status des schwer arbeitenden Volkes erheblich verbesserten und aus der auch hier einst vorherrschenden „Leibeigenschaft“ von reichen Großgrundbesitzern und Unternehmern befreiten.
Dass Armut in Deutschland eine andere Art Armut ist wie vielleicht im ungeschützten Amerika wissen wir alle. Dennoch – wo es immer weniger wird spielt es keine Rolle mehr wo du lebst.

Deutschland ist immer noch ein extrem reiches Land, mit einer ungeheuerlichen Leistungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit und Produktivität. Niemals zuvor haben die meisten (Groß)- Unternehmungen mehr Rendite generiert und Gewinne (nach Steuern) gemacht als in den letzten 5-6, eigentlich schon 10 Jahren. Jedes Jahr wird mit neuen Rekordmargen gefeiert.
Ja selbst der Staat cash z.Z. ein Steuerpotenzial wie nie zuvor. Wahrscheinlich werden alleine dieses Jahr ca. 600 MILLIARDEN (nicht Millionen) EUR Steuern in den Staatssäckel fließen – und trotzdem weitgehend „pleite“ bleiben.
Weiterhin droht man nicht nur mit Arbeitsplatzreduktionen, man realisiert sie auch. Siehe Nokia, Telekom, Siemens, usw.
Arbeitnehmer bekommen immer weniger Geld, sollen aber mehr malochen. Wenn nicht – Arbeitsplatz futsch.
Manager (keine Betriebseigner wohlgemerkt) indes bekommen von Jahr zu Jahr Einkommenszuwächse, auch über die Börse generiert, von irgendwo zwischen 15 bis weit über 25%.

Also – einerseits diese letztlich – insbesondere vom Ansehen/Image her – doch entwürdigende und menschenverachtende HARTZ-IV „Überlebensformel“ für jene, die das „Klotz am Bein der Erfolgreichen, Reichen und Schönen“ sind, egal ob mit oder ohne öffentlichen Dienst (wie gesagt, Skandal für sich) – andererseits diese geradezu exzessive Selbstbedienungsmentalität und das exorbitant hohe Anspruchsbegehren von Industriebossen, die für sich selber nur noch im hohen Millionenbereich denken können. Danach wahrscheinlich die Sintflut.

Und dann kommen noch die diversen Verbandspräsidenten (Lobbyisten) dazu und verkünden während Livesendungen im TV, dass solche Gepflogenheiten internationalen Maßstäben entspricht und von ganz wenigen Ausnahmen mal abgesehen, letztlich so in Ordnung sei.

Alles klar?

Saludos de BS77
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  #19  
Old 16.03.2008, 13:47
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Pilot040 Pilot040 is offline
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Moin Black


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Originally Posted by BlackSeven77 View Post
Moin – Pilot

Nö – sehe ich nicht so. Politik passt sehr wohl in ein Internetforum und hat viele Interessenten.
Nur – wie gehe ich bzw. der Forenteilnehmer damit um? Das ist die Frage. Der Kern des Themas wird von einigen nicht mehr gesehen ....
Genau DAS meine ich ja damit. Natürlich passt es (sonst hätten wir ja auch hier kein Politik-Unterforum dafür) , aber genau dieses von Dir angesprochene "Abdriften" in andere Themen, auszugsweises (und damit oft sinnentfremdetes) Zitieren anderer Aussagen sowie halt bis hin zu persönlichen "Spitzen" (um das Wort "Angriffen" zu vermeiden) ist im I-Net bei politischen Themen leider immer wieder zu lesen.
Gemacht bzw. geändert wird zwar die Politik dadurch nicht, aber es durfte sich Jeder mal etwas "ausjammern" und bei den Anderen etwas Frust abladen.

Vielleicht sollte man sich bei allen Kritikpunkten an Politik und weltweiter Wirtschaftslage etc.auch mal fragen, wieviel Schuld 1. wir als Einzelne ebenfalls daran mittragen (jaja, es haben nicht alles immer nur die Politiker "verbrochen" *g* ) und 2. was wir als Einzelne evtl. daran ändern können!
Und sei es nur im Kleinen....aber nur immer Jammern ohne selber etwas zu verändern, bringt nun mal keine Verbesserung.

Damit meine ich nun niemanden persönlich (weder hier im Forum noch anderswo), sondern eher die allgemeine Entwicklung und diesen generellen ( deutschen? ) Trend zum Jammern und Klagen, wie schlecht es uns doch geht und wie toll doch die "goldenen 70er" waren usw...
Klar war das ne tolle Zeit, nur leben tun wir nun mal jetzt und ändern müssen wir nun mal jetzt etwas, wenn wir nicht "vor die Hunde" gehen wollen.
Gegenseitige Schuldzuweisung bringt einen da relativ wenig weiter...

Mienchen hat ein schönes Beispiel von vielen gebracht, dass ich ja ebenfalls seit etlichen Jahren unterstütze: Halt z.B. dem Tierschutz ehrenamtlich helfen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Auch dort fehlen finanzielle Mittel an allen Ecken und Enden und dort kann man sich einbringen. Ebenso in der Kinder- & Jugendarbeit, Seniorenbetreuung, an Sportstätten usw usw..... es gibt sooooo viele Möglichkeiten, wo man im Kleinen etwas positiv verändern und erreichen kann. Damit ist schon wieder anderen Menschen (und/oder Tieren) ein Stück geholfen.
Vorige Tage kam z.B. ein Bericht über eine spendengestützte "Tiertafel" irgendwo in Sachsen. Dort spenden Menschen Futter und/oder Geld, damit Tiere von neuerdings sozialschwachen Menschen weiterhin versorgt werden können, ähnlich wie es das auch für Menschen schon ewig gibt.
Ist doch eine tolle Sache, wenn man sich gegenseitig so hilft... und jeder kann in seinem Umfeld ein Stück dazu beitragen, dass es so langsam wieder Stück für Stück aufwärts geht, statt immer weiter abwärts.
Denn "zaubern" können unsere Politiker auch nicht, schon gar nicht ohne Mithilfe "ihres Volkes" wenn dieses immer nur jammert......
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Pilo



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