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Spiel & Rätselecke Rätsel, Quiz und Spiele

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  #51  
Old 05.12.2009, 21:20
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zauberhaft zauberhaft is offline
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zauberhaft befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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[quote=Pilot040;22624]Im Garten sitzt vor'm Maulwurfshügel,
eine bunte Schar an Wild-Geflügel.

Sie schnattern kräftig um die Wette...
doch eins davon spielt Klarinette .

Es kommt sich zwar sehr komisch vor
doch Maulwurf Otto ist ganz Ohr.

Er, der kaum was sehen kann,
robbt sich langsam näher 'ran.

Er pfeift dazu - es klingt wie Flöte,
und auf der Tuba spielt die Kröte,

die versteckt am Teichrand sitzt.
Ein Mäuschen hört's, kommt angeflitzt

und in piepsendem Sopran
fängt es gleich zu singen an.

Was sogleich die Rebhuhn-Schar,
die immer musikalisch war

zu gurrender Begleitung reizt
worauf der Auerhahn nicht geizt,

mit tiefem Grollen einzustimmen.
Die Fischlein hören auf zu schwimmen:

Ein Bass ist schließlich kein Tenor
das käme dem sehr komisch vor.

Weshalb er klar und deutlich spricht,
Fischelein, erschrecket nicht.

Mein Grollen ist nicht bös' gemeint
Ich kanns nicht besser und er weint.

Worauf die Fischlein nicht mehr bange,
in Einheit mit dem Bass-Gesange,

sich munter an den Flossen fassen,
und die Wellen tanzen lassen.

Ein Lächeln umspielt des Fisches Mund,
denn Fischgesang klingt gar nicht rund.

Wo doch ein jeder Kenner weiß,
Fischers Chöre gar nicht leis',

der Gesang ein Ohrenschmaus,
ist denn der Kater nicht zu Haus?

Da naht heran auf leisen Sohlen,
blickt ständig um sich - ganz verstohlen -

des Nachbars Hundi, namens Strolchi,
streng beäugt von Mörder-Molchi,

seines Zeichens Gartentiger
und von sich so überzeugt ... als Sieger


doch er hat den Strolchi nicht bedacht,
der hat den Molchi kalt gemacht.

Um der Wild-Geflügel Schar,
so wie sie einst beisammen war,

die Sangeslust nicht ganz zu nehmen ...
Nun kann der Erpel sich bequemen,

er hebt den Dirigentenstab -
die ganze Schar setzt sich in Trab.

"Das Wandern ist des Müller's Lust"
aber oweh, es folgt der Frust,

der Text war doch nicht so parat,
weil's Wildgeflügel Muffe hat.

Wo Mörder und wo Leichen sind
und mittendrin ein junges Rind,

da singt es sich halt nicht so leicht.
Nun hat's dem Dirigent gereicht

Er breitet sein Flügel aus,
zum Unterschlupf für Mann und Maus.

Alle Frohlocken,kein Auge bleibt trocken.
Und endlich zieht das Wild Geflügel,

ohne Pflicht und ohne Zügel,
zurück ins selbstgewählt Revier,

denn dort steht es - das Klavier.
Es musiziert sich doch gleich viel besser,

wenn ein junger Bienenfresser,
zusammen mit nem Notenleser,

fest die Tasten malträtiert
und dabei den Blues serviert.

Das 12-Takt-Schema muss es sein,
da fällt dem Eichelhäher ein,

dass er total vergessen hat
zu lesen das wicht'ge Notenblatt.


Jetzt steht er da
und sagt naja

dann schaue ich halt jetzt hinein,
erlebt dabei die große Pein,

denn Notenlesen ist nicht sein.
Drum tut er so - nur so zum Schein

Es klingt gar furchtbar, gar nicht fein
drum warten alle auf das Schwein,


es grunzt so niedlich und so rein
ok grunzt es--ich füg mich drein

doch mit Wein, da grunz ich besser
werd' dadurch immer kesser,

doch ist das Schwein kein Tenor... nein,
dazu fällt mir nichts rechtes ein.

Zurück deshalb zum Wildgeflügel
sonst bezieh' ich hier noch "Prügel".

Gemeinsam zieht die bunte Truppe
zur Weihnachtswies dort gibt es Suppe.

Auf die sich alle lang schon freuten
und diesen Schmaus noch nie bereuten.

Wer jemals Gänse Suppe essen sah,
der fühlte sich den Gänsen nah

und dachte an den Martinstag
wo Gänsebraten auf dem Teller lag.

Der Entschluß stand ab sofort fest,
"Der Martinstag gibt uns den Rest!"

"Des Menschen Fest ist unser Übel...
doch wollt' das Wildgeflügel nicht mehr grübeln

sondern mit Freud' das Singen üben
__________________
"Den Tadel der Menschen nahm ich solange gerne an, bis ich einmal darauf achtete, wen sie lobten."
Walther Rathenau
* 29.09.1867, Berlin
† 24.06.1922, Berlin
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Old 05.12.2009, 23:48
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[quote=zauberhaft;22626]
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Originally Posted by Pilot040 View Post
Im Garten sitzt vor'm Maulwurfshügel,
eine bunte Schar an Wild-Geflügel.

Sie schnattern kräftig um die Wette...
doch eins davon spielt Klarinette .

Es kommt sich zwar sehr komisch vor
doch Maulwurf Otto ist ganz Ohr.

Er, der kaum was sehen kann,
robbt sich langsam näher 'ran.

Er pfeift dazu - es klingt wie Flöte,
und auf der Tuba spielt die Kröte,

die versteckt am Teichrand sitzt.
Ein Mäuschen hört's, kommt angeflitzt

und in piepsendem Sopran
fängt es gleich zu singen an.

Was sogleich die Rebhuhn-Schar,
die immer musikalisch war

zu gurrender Begleitung reizt
worauf der Auerhahn nicht geizt,

mit tiefem Grollen einzustimmen.
Die Fischlein hören auf zu schwimmen:

Ein Bass ist schließlich kein Tenor
das käme dem sehr komisch vor.

Weshalb er klar und deutlich spricht,
Fischelein, erschrecket nicht.

Mein Grollen ist nicht bös' gemeint
Ich kanns nicht besser und er weint.

Worauf die Fischlein nicht mehr bange,
in Einheit mit dem Bass-Gesange,

sich munter an den Flossen fassen,
und die Wellen tanzen lassen.

Ein Lächeln umspielt des Fisches Mund,
denn Fischgesang klingt gar nicht rund.

Wo doch ein jeder Kenner weiß,
Fischers Chöre gar nicht leis',

der Gesang ein Ohrenschmaus,
ist denn der Kater nicht zu Haus?

Da naht heran auf leisen Sohlen,
blickt ständig um sich - ganz verstohlen -

des Nachbars Hundi, namens Strolchi,
streng beäugt von Mörder-Molchi,

seines Zeichens Gartentiger
und von sich so überzeugt ... als Sieger


doch er hat den Strolchi nicht bedacht,
der hat den Molchi kalt gemacht.

Um der Wild-Geflügel Schar,
so wie sie einst beisammen war,

die Sangeslust nicht ganz zu nehmen ...
Nun kann der Erpel sich bequemen,

er hebt den Dirigentenstab -
die ganze Schar setzt sich in Trab.

"Das Wandern ist des Müller's Lust"
aber oweh, es folgt der Frust,

der Text war doch nicht so parat,
weil's Wildgeflügel Muffe hat.

Wo Mörder und wo Leichen sind
und mittendrin ein junges Rind,

da singt es sich halt nicht so leicht.
Nun hat's dem Dirigent gereicht

Er breitet sein Flügel aus,
zum Unterschlupf für Mann und Maus.

Alle Frohlocken,kein Auge bleibt trocken.
Und endlich zieht das Wild Geflügel,

ohne Pflicht und ohne Zügel,
zurück ins selbstgewählt Revier,

denn dort steht es - das Klavier.
Es musiziert sich doch gleich viel besser,

wenn ein junger Bienenfresser,
zusammen mit nem Notenleser,

fest die Tasten malträtiert
und dabei den Blues serviert.

Das 12-Takt-Schema muss es sein,
da fällt dem Eichelhäher ein,

dass er total vergessen hat
zu lesen das wicht'ge Notenblatt.


Jetzt steht er da
und sagt naja

dann schaue ich halt jetzt hinein,
erlebt dabei die große Pein,

denn Notenlesen ist nicht sein.
Drum tut er so - nur so zum Schein

Es klingt gar furchtbar, gar nicht fein
drum warten alle auf das Schwein,


es grunzt so niedlich und so rein
ok grunzt es--ich füg mich drein

doch mit Wein, da grunz ich besser
werd' dadurch immer kesser,

doch ist das Schwein kein Tenor... nein,
dazu fällt mir nichts rechtes ein.

Zurück deshalb zum Wildgeflügel
sonst bezieh' ich hier noch "Prügel".

Gemeinsam zieht die bunte Truppe
zur Weihnachtswies dort gibt es Suppe.

Auf die sich alle lang schon freuten
und diesen Schmaus noch nie bereuten.

Wer jemals Gänse Suppe essen sah,
der fühlte sich den Gänsen nah

und dachte an den Martinstag
wo Gänsebraten auf dem Teller lag.

Der Entschluß stand ab sofort fest,
"Der Martinstag gibt uns den Rest!"

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doch wollt' das Wildgeflügel nicht mehr grübeln


sondern mit Freud' das Singen üben
ich pack das grübeln jetzt in Tüten

und stolpere nun mit Gesang
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  #53  
Old 06.12.2009, 01:25
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eine bunte Schar an Wild-Geflügel.

Sie schnattern kräftig um die Wette...
doch eins davon spielt Klarinette .

Es kommt sich zwar sehr komisch vor
doch Maulwurf Otto ist ganz Ohr.

Er, der kaum was sehen kann,
robbt sich langsam näher 'ran.

Er pfeift dazu - es klingt wie Flöte,
und auf der Tuba spielt die Kröte,

die versteckt am Teichrand sitzt.
Ein Mäuschen hört's, kommt angeflitzt

und in piepsendem Sopran
fängt es gleich zu singen an.

Was sogleich die Rebhuhn-Schar,
die immer musikalisch war

zu gurrender Begleitung reizt
worauf der Auerhahn nicht geizt,

mit tiefem Grollen einzustimmen.
Die Fischlein hören auf zu schwimmen:

Ein Bass ist schließlich kein Tenor
das käme dem sehr komisch vor.

Weshalb er klar und deutlich spricht,
Fischelein, erschrecket nicht.

Mein Grollen ist nicht bös' gemeint
Ich kanns nicht besser und er weint.

Worauf die Fischlein nicht mehr bange,
in Einheit mit dem Bass-Gesange,

sich munter an den Flossen fassen,
und die Wellen tanzen lassen.

Ein Lächeln umspielt des Fisches Mund,
denn Fischgesang klingt gar nicht rund.

Wo doch ein jeder Kenner weiß,
Fischers Chöre gar nicht leis',

der Gesang ein Ohrenschmaus,
ist denn der Kater nicht zu Haus?

Da naht heran auf leisen Sohlen,
blickt ständig um sich - ganz verstohlen -

des Nachbars Hundi, namens Strolchi,
streng beäugt von Mörder-Molchi,

seines Zeichens Gartentiger
und von sich so überzeugt ... als Sieger


doch er hat den Strolchi nicht bedacht,
der hat den Molchi kalt gemacht.

Um der Wild-Geflügel Schar,
so wie sie einst beisammen war,

die Sangeslust nicht ganz zu nehmen ...
Nun kann der Erpel sich bequemen,

er hebt den Dirigentenstab -
die ganze Schar setzt sich in Trab.

"Das Wandern ist des Müller's Lust"
aber oweh, es folgt der Frust,

der Text war doch nicht so parat,
weil's Wildgeflügel Muffe hat.

Wo Mörder und wo Leichen sind
und mittendrin ein junges Rind,

da singt es sich halt nicht so leicht.
Nun hat's dem Dirigent gereicht

Er breitet sein Flügel aus,
zum Unterschlupf für Mann und Maus.

Alle Frohlocken,kein Auge bleibt trocken.
Und endlich zieht das Wild Geflügel,

ohne Pflicht und ohne Zügel,
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denn dort steht es - das Klavier.
Es musiziert sich doch gleich viel besser,

wenn ein junger Bienenfresser,
zusammen mit nem Notenleser,

fest die Tasten malträtiert
und dabei den Blues serviert.

Das 12-Takt-Schema muss es sein,
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dass er total vergessen hat
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Jetzt steht er da
und sagt naja

dann schaue ich halt jetzt hinein,
erlebt dabei die große Pein,

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Drum tut er so - nur so zum Schein

Es klingt gar furchtbar, gar nicht fein
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doch ist das Schwein kein Tenor... nein,
dazu fällt mir nichts rechtes ein.

Zurück deshalb zum Wildgeflügel
sonst bezieh' ich hier noch "Prügel".

Gemeinsam zieht die bunte Truppe
zur Weihnachtswies dort gibt es Suppe.

Auf die sich alle lang schon freuten
und diesen Schmaus noch nie bereuten.

Wer jemals Gänse Suppe essen sah,
der fühlte sich den Gänsen nah

und dachte an den Martinstag
wo Gänsebraten auf dem Teller lag.

Der Entschluß stand ab sofort fest,
"Der Martinstag gibt uns den Rest!"

"Des Menschen Fest ist unser Übel...
doch wollt' das Wildgeflügel nicht mehr grübeln


sondern mit Freud' das Singen üben
ich pack das grübeln jetzt in Tüten

und stolpere nun mit Gesang

entlang den Gang,

zur großen Tiereschar
__________________
"Den Tadel der Menschen nahm ich solange gerne an, bis ich einmal darauf achtete, wen sie lobten."
Walther Rathenau
* 29.09.1867, Berlin
† 24.06.1922, Berlin
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Old 24.12.2009, 00:14
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Im Garten sitzt vor'm Maulwurfshügel,
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Es kommt sich zwar sehr komisch vor
doch Maulwurf Otto ist ganz Ohr.

Er, der kaum was sehen kann,
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Er pfeift dazu - es klingt wie Flöte,
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die versteckt am Teichrand sitzt.
Ein Mäuschen hört's, kommt angeflitzt

und in piepsendem Sopran
fängt es gleich zu singen an.

Was sogleich die Rebhuhn-Schar,
die immer musikalisch war

zu gurrender Begleitung reizt
worauf der Auerhahn nicht geizt,

mit tiefem Grollen einzustimmen.
Die Fischlein hören auf zu schwimmen:

Ein Bass ist schließlich kein Tenor
das käme dem sehr komisch vor.

Weshalb er klar und deutlich spricht,
Fischelein, erschrecket nicht.

Mein Grollen ist nicht bös' gemeint
Ich kanns nicht besser und er weint.

Worauf die Fischlein nicht mehr bange,
in Einheit mit dem Bass-Gesange,

sich munter an den Flossen fassen,
und die Wellen tanzen lassen.

Ein Lächeln umspielt des Fisches Mund,
denn Fischgesang klingt gar nicht rund.

Wo doch ein jeder Kenner weiß,
Fischers Chöre gar nicht leis',

der Gesang ein Ohrenschmaus,
ist denn der Kater nicht zu Haus?

Da naht heran auf leisen Sohlen,
blickt ständig um sich - ganz verstohlen -

des Nachbars Hundi, namens Strolchi,
streng beäugt von Mörder-Molchi,

seines Zeichens Gartentiger
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doch er hat den Strolchi nicht bedacht,
der hat den Molchi kalt gemacht.

Um der Wild-Geflügel Schar,
so wie sie einst beisammen war,

die Sangeslust nicht ganz zu nehmen ...
Nun kann der Erpel sich bequemen,

er hebt den Dirigentenstab -
die ganze Schar setzt sich in Trab.

"Das Wandern ist des Müller's Lust"
aber oweh, es folgt der Frust,

der Text war doch nicht so parat,
weil's Wildgeflügel Muffe hat.

Wo Mörder und wo Leichen sind
und mittendrin ein junges Rind,

da singt es sich halt nicht so leicht.
Nun hat's dem Dirigent gereicht

Er breitet sein Flügel aus,
zum Unterschlupf für Mann und Maus.

Alle Frohlocken,kein Auge bleibt trocken.
Und endlich zieht das Wild Geflügel,

ohne Pflicht und ohne Zügel,
zurück ins selbstgewählt Revier,

denn dort steht es - das Klavier.
Es musiziert sich doch gleich viel besser,

wenn ein junger Bienenfresser,
zusammen mit nem Notenleser,

fest die Tasten malträtiert
und dabei den Blues serviert.

Das 12-Takt-Schema muss es sein,
da fällt dem Eichelhäher ein,

dass er total vergessen hat
zu lesen das wicht'ge Notenblatt.


Jetzt steht er da
und sagt naja

dann schaue ich halt jetzt hinein,
erlebt dabei die große Pein,

denn Notenlesen ist nicht sein.
Drum tut er so - nur so zum Schein

Es klingt gar furchtbar, gar nicht fein
drum warten alle auf das Schwein,


es grunzt so niedlich und so rein
ok grunzt es--ich füg mich drein

doch mit Wein, da grunz ich besser
werd' dadurch immer kesser,

doch ist das Schwein kein Tenor... nein,
dazu fällt mir nichts rechtes ein.

Zurück deshalb zum Wildgeflügel
sonst bezieh' ich hier noch "Prügel".

Gemeinsam zieht die bunte Truppe
zur Weihnachtswies dort gibt es Suppe.

Auf die sich alle lang schon freuten
und diesen Schmaus noch nie bereuten.

Wer jemals Gänse Suppe essen sah,
der fühlte sich den Gänsen nah

und dachte an den Martinstag
wo Gänsebraten auf dem Teller lag.

Der Entschluß stand ab sofort fest,
"Der Martinstag gibt uns den Rest!"

"Des Menschen Fest ist unser Übel...
doch wollt' das Wildgeflügel nicht mehr grübeln


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ich pack das grübeln jetzt in Tüten

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ich denke das ist gar nicht wahr

doch wünschen sie s`ist allen klar
ein glücklich- frohes, "NEUES JAHR"
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Old 17.01.2010, 09:17
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Zitat von zauberhaft
Im Garten sitzt vor'm Maulwurfshügel,
eine bunte Schar an Wild-Geflügel.

Sie schnattern kräftig um die Wette...
doch eins davon spielt Klarinette .

Es kommt sich zwar sehr komisch vor
doch Maulwurf Otto ist ganz Ohr.

Er, der kaum was sehen kann,
robbt sich langsam näher 'ran.

Er pfeift dazu - es klingt wie Flöte,
und auf der Tuba spielt die Kröte,

die versteckt am Teichrand sitzt.
Ein Mäuschen hört's, kommt angeflitzt

und in piepsendem Sopran
fängt es gleich zu singen an.

Was sogleich die Rebhuhn-Schar,
die immer musikalisch war

zu gurrender Begleitung reizt
worauf der Auerhahn nicht geizt,

mit tiefem Grollen einzustimmen.
Die Fischlein hören auf zu schwimmen:

Ein Bass ist schließlich kein Tenor
das käme dem sehr komisch vor.

Weshalb er klar und deutlich spricht,
Fischelein, erschrecket nicht.

Mein Grollen ist nicht bös' gemeint
Ich kanns nicht besser und er weint.

Worauf die Fischlein nicht mehr bange,
in Einheit mit dem Bass-Gesange,

sich munter an den Flossen fassen,
und die Wellen tanzen lassen.

Ein Lächeln umspielt des Fisches Mund,
denn Fischgesang klingt gar nicht rund.

Wo doch ein jeder Kenner weiß,
Fischers Chöre gar nicht leis',

der Gesang ein Ohrenschmaus,
ist denn der Kater nicht zu Haus?

Da naht heran auf leisen Sohlen,
blickt ständig um sich - ganz verstohlen -

des Nachbars Hundi, namens Strolchi,
streng beäugt von Mörder-Molchi,

seines Zeichens Gartentiger
und von sich so überzeugt ... als Sieger


doch er hat den Strolchi nicht bedacht,
der hat den Molchi kalt gemacht.

Um der Wild-Geflügel Schar,
so wie sie einst beisammen war,

die Sangeslust nicht ganz zu nehmen ...
Nun kann der Erpel sich bequemen,

er hebt den Dirigentenstab -
die ganze Schar setzt sich in Trab.

"Das Wandern ist des Müller's Lust"
aber oweh, es folgt der Frust,

der Text war doch nicht so parat,
weil's Wildgeflügel Muffe hat.

Wo Mörder und wo Leichen sind
und mittendrin ein junges Rind,

da singt es sich halt nicht so leicht.
Nun hat's dem Dirigent gereicht

Er breitet sein Flügel aus,
zum Unterschlupf für Mann und Maus.

Alle Frohlocken,kein Auge bleibt trocken.
Und endlich zieht das Wild Geflügel,

ohne Pflicht und ohne Zügel,
zurück ins selbstgewählt Revier,

denn dort steht es - das Klavier.
Es musiziert sich doch gleich viel besser,

wenn ein junger Bienenfresser,
zusammen mit nem Notenleser,

fest die Tasten malträtiert
und dabei den Blues serviert.

Das 12-Takt-Schema muss es sein,
da fällt dem Eichelhäher ein,

dass er total vergessen hat
zu lesen das wicht'ge Notenblatt.


Jetzt steht er da
und sagt naja

dann schaue ich halt jetzt hinein,
erlebt dabei die große Pein,

denn Notenlesen ist nicht sein.
Drum tut er so - nur so zum Schein

Es klingt gar furchtbar, gar nicht fein
drum warten alle auf das Schwein,


es grunzt so niedlich und so rein
ok grunzt es--ich füg mich drein

doch mit Wein, da grunz ich besser
werd' dadurch immer kesser,

doch ist das Schwein kein Tenor... nein,
dazu fällt mir nichts rechtes ein.

Zurück deshalb zum Wildgeflügel
sonst bezieh' ich hier noch "Prügel".

Gemeinsam zieht die bunte Truppe
zur Weihnachtswies dort gibt es Suppe.

Auf die sich alle lang schon freuten
und diesen Schmaus noch nie bereuten.

Wer jemals Gänse Suppe essen sah,
der fühlte sich den Gänsen nah

und dachte an den Martinstag
wo Gänsebraten auf dem Teller lag.

Der Entschluß stand ab sofort fest,
"Der Martinstag gibt uns den Rest!"

"Des Menschen Fest ist unser Übel...
doch wollt' das Wildgeflügel nicht mehr grübeln


sondern mit Freud' das Singen üben
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Das Jahr ist nun schon ein paar Tage alt,
ich hoffe es geht weiter bald.
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Old 17.01.2010, 14:27
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doch Maulwurf Otto ist ganz Ohr.

Er, der kaum was sehen kann,
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Er pfeift dazu - es klingt wie Flöte,
und auf der Tuba spielt die Kröte,

die versteckt am Teichrand sitzt.
Ein Mäuschen hört's, kommt angeflitzt

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fängt es gleich zu singen an.

Was sogleich die Rebhuhn-Schar,
die immer musikalisch war

zu gurrender Begleitung reizt
worauf der Auerhahn nicht geizt,

mit tiefem Grollen einzustimmen.
Die Fischlein hören auf zu schwimmen:

Ein Bass ist schließlich kein Tenor
das käme dem sehr komisch vor.

Weshalb er klar und deutlich spricht,
Fischelein, erschrecket nicht.

Mein Grollen ist nicht bös' gemeint
Ich kanns nicht besser und er weint.

Worauf die Fischlein nicht mehr bange,
in Einheit mit dem Bass-Gesange,

sich munter an den Flossen fassen,
und die Wellen tanzen lassen.

Ein Lächeln umspielt des Fisches Mund,
denn Fischgesang klingt gar nicht rund.

Wo doch ein jeder Kenner weiß,
Fischers Chöre gar nicht leis',

der Gesang ein Ohrenschmaus,
ist denn der Kater nicht zu Haus?

Da naht heran auf leisen Sohlen,
blickt ständig um sich - ganz verstohlen -

des Nachbars Hundi, namens Strolchi,
streng beäugt von Mörder-Molchi,

seines Zeichens Gartentiger
und von sich so überzeugt ... als Sieger


doch er hat den Strolchi nicht bedacht,
der hat den Molchi kalt gemacht.

Um der Wild-Geflügel Schar,
so wie sie einst beisammen war,

die Sangeslust nicht ganz zu nehmen ...
Nun kann der Erpel sich bequemen,

er hebt den Dirigentenstab -
die ganze Schar setzt sich in Trab.

"Das Wandern ist des Müller's Lust"
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der Text war doch nicht so parat,
weil's Wildgeflügel Muffe hat.

Wo Mörder und wo Leichen sind
und mittendrin ein junges Rind,

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Nun hat's dem Dirigent gereicht

Er breitet sein Flügel aus,
zum Unterschlupf für Mann und Maus.

Alle Frohlocken,kein Auge bleibt trocken.
Und endlich zieht das Wild Geflügel,

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zurück ins selbstgewählt Revier,

denn dort steht es - das Klavier.
Es musiziert sich doch gleich viel besser,

wenn ein junger Bienenfresser,
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fest die Tasten malträtiert
und dabei den Blues serviert.

Das 12-Takt-Schema muss es sein,
da fällt dem Eichelhäher ein,

dass er total vergessen hat
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Jetzt steht er da
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dann schaue ich halt jetzt hinein,
erlebt dabei die große Pein,

denn Notenlesen ist nicht sein.
Drum tut er so - nur so zum Schein

Es klingt gar furchtbar, gar nicht fein
drum warten alle auf das Schwein,


es grunzt so niedlich und so rein
ok grunzt es--ich füg mich drein

doch mit Wein, da grunz ich besser
werd' dadurch immer kesser,

doch ist das Schwein kein Tenor... nein,
dazu fällt mir nichts rechtes ein.

Zurück deshalb zum Wildgeflügel
sonst bezieh' ich hier noch "Prügel".

Gemeinsam zieht die bunte Truppe
zur Weihnachtswies dort gibt es Suppe.

Auf die sich alle lang schon freuten
und diesen Schmaus noch nie bereuten.

Wer jemals Gänse Suppe essen sah,
der fühlte sich den Gänsen nah

und dachte an den Martinstag
wo Gänsebraten auf dem Teller lag.

Der Entschluß stand ab sofort fest,
"Der Martinstag gibt uns den Rest!"

"Des Menschen Fest ist unser Übel...
doch wollt' das Wildgeflügel nicht mehr grübeln


sondern mit Freud' das Singen üben
ich pack das grübeln jetzt in Tüten

und stolpere nun mit Gesang
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zur großen Tiereschar

ich denke das ist gar nicht wahr

doch wünschen sie s`ist allen klar
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Das Jahr ist nun schon ein paar Tage alt,
ich hoffe es geht weiter bald.
hallo -gimmerstaub -- mit dem beenden auf das neu jahr, da war schon ich schuld
die reimerei ist etwas stolperig geworden
und keiner wollte mehr weiter machen, deshalb habe ich die wünsche zum neuen jahr hineingepackt
wenn du weiter machen willst damit....
lies bitte mal die regeln. es sollte immer ein satz alleine stehen, den der nächste dann ergänzt. kannst aber alles in den regeln lesen.
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